Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.03.2013

04:08 Uhr

Electronic Arts

Konzernchef John Riccitiello geht

Der Spieleentwickler EA bekommt einen neuen Chef. Der bisherige Konzernchef Riccitiello geht zum Ende des Geschäftsjahres in zwei Wochen. Der Konzern leidet unter den günstigeren Angeboten für Tablets und Smartphones.

Konzernchef John Riccitiello wird EA zum Ende des Geschäftsjahres verlassen. Reuters

Konzernchef John Riccitiello wird EA zum Ende des Geschäftsjahres verlassen.

Redwood CityNach schleppenden Videospiele-Verkäufen gibt es einen Wechsel an der Spitze der Branchengröße Electronic Arts. Der seit sechs Jahren amtierende Konzernchef John Riccitiello wird in zwei Wochen und damit zum Ende des Geschäftsjahres zurücktreten. Bis ein endgültiger Nachfolger gefunden ist, übernimmt der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Larry Probst, das Ruder bei dem Entwickler von Spielehits wie „Need for Speed“, „Command & Conquer“ oder den „Sims“.

„Wir sind uns einig, dass dies der richtige Zeitpunkt für einen Führungswechsel ist“, erklärte Probst am Montag am Firmensitz im kalifornischen Redwood City. Electronic Arts ist für seine aufwendigen und teuren PC- und Konsolenspiele bekannt, leidet aber unter der Konkurrenz durch wesentlich günstigere Titel für Smartphones, Tablet-Computer sowie Online-Games. Das macht es schwer, die hohen Entwicklungskosten wieder hereinzuholen.

Fifa, Simcity, Medal of Honor: Electronic Arts verbucht Millionenverlust

Fifa, Simcity, Medal of Honor

Electronic Arts verbucht Millionenverlust

Der Computerspielehersteller Electronic Arts kommt nicht aus den roten Zahlen.

Zwar hatte sich Electronic Arts durch Zukäufe bei mobilen Spielen gestärkt. Doch konnte das Branchenurgestein dadurch das Geschäft nicht wie erhofft ankurbeln. Das Unternehmen bereitete die Anleger darauf vor, dass es die Versprechungen für das Schlussquartal womöglich nicht halten kann. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres war der Umsatz um 7 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar geschrumpft und ein Verlust von unterm Strich 225 Millionen Dollar aufgelaufen (174 Mio Euro).

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×