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29.01.2010

08:53 Uhr

Elektronikbranche

Toshiba kann vom Elektroboom nicht profitieren

Während Samsung und Philips sich über gute Zahlen dank gut laufender Geschäfte freuen, steht Toshiba mit einem enttäuschen Quartalsergebnis da. Ein Grund: Steigende Materialkosten und fallende Preise.

Ein DVD-Player von Toshiba. Quelle: Reuters

Ein DVD-Player von Toshiba.

HB TOKIO. Japans größter Chip-Hersteller Toshiba hat im dritten Quartal wegen steigender Materialkosten und fallender Preise für Fernseher und Computer weniger verdient als erwartet. Wie der Konzern am Freitag nach Börsenschluss in Tokio mitteilte, lag der operative Gewinn von Oktober bis Dezember bei umgerechnet rund 81,4 Mio. Euro (10,22 Mrd. Yen). Analysten waren von 204 Mio. Euro ausgegangen. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen einen Betriebsverlust von 1,3 Mrd. Euro eingefahren. Unter dem Strich stand auch im abgelaufenen Quartal ein Minus von rund 85 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um sechs Prozent.

Der Besitzer der US-Atomkraft-Firma Westinghouse kämpft derzeit um Aufträge aus der Nuklearwirtschaft und will zugleich sein Geschäft mit Lithium-Batterien und Stromnetzen ausbauen.

Toshiba hielt an seiner Jahresprognose von einem Betriebsgewinn von 795 Mio. Euro fest. Am Markt waren 1,08 Mrd. Euro prognostiziert worden.

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