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06.06.2013

09:30 Uhr

Elektronikhersteller

Samsung will Stellen in Deutschland schaffen

Samsungs Marktanteile wachsen – auch in Deutschland. Mit einer Stärkung der Vertriebsmannschaft wollen die Koreaner den deutschen Markt weiter erobern und bis zum Jahresende mindestens 140 Mitarbeiter einstellen.

Messestand von Samsung: Der Konzern will mehr Mitarbeiter in Deutschland beschäftigen. dpa

Messestand von Samsung: Der Konzern will mehr Mitarbeiter in Deutschland beschäftigen.

DüsseldorfDer koreanische Elektronikhersteller Samsung will die Zahl seiner Mitarbeiter in Deutschland kräftig aufstocken. „Es ist gut möglich, dass wir in fünf Jahren unsere Mitarbeiterzahl in Deutschland verdoppelt haben werden“, sagte Samsung-Manager Hans Wienands dem „Handelsblatt“ (Donnerstag).

Die Zahl der Mitarbeiter solle in Deutschland bis zum Ende des Jahres von derzeit 660 auf rund 800 klettern. Die Koreaner bieten immer mehr Produkte in Deutschland an. Deshalb müsse der Vertrieb ausgebaut werden.

Apple gegen Samsung – die Chronologie

Weltweite Auseinandersetzung

Der 2011 verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hatte einen Patentkrieg mit Samsung losgetreten – er warf dem Konkurrenten vor, das iPhone zu kopieren. Gut zwei Jahre nach dem Start der Auseinandersetzung ist trotz Etappensiegen beider Seiten keine Ende der weltweiten Auseinandersetzung in Sicht. Eine Chronik der wichtigen Meilensteine.

Herbst 2010: Warnschuss von Apple

Apple warnt Samsung, dass es in Design und Bedienung neuer Smartphone-Modelle der Südkoreaner eine zu große Ähnlichkeit zu seinem iPhone sieht. Gespräche über Patentlizenzen bleiben erfolglos.

April 2011: Klage in Kalifornien

Apple reicht eine Patentklage gegen Samsung in Kalifornien ein. Samsung kontert mit eigenen Vorwürfen. Es ist der Anfang eines Patentkriegs, der sich schließlich auf rund 50 Verfahren in fast einem Dutzend Länder auswächst.

August 2011: Deutschland im Mittelpunkt

Deutschland wird zu einem wichtigen Schauplatz des Konfliktes. Apple gelingt es über Monate, ein Samsung-Tablet unter Hinweis auf ein Design-Muster aus der Zeit der iPad-Entwicklung vom Markt fernzuhalten. Im Berufungsverfahren gewinn Samsung die Oberhand.

Oktober 2011: Tim Cook übernimmt

Jobs stirbt an den Folgen einer langwierigen Krebserkrankung. Der neue Apple-Chef Tim Cook führt den Patentkrieg fort, auch wenn er sich mehrfach von Jobs' harter Linie distanziert.

Mai 2012: Einigung scheitert

Apple und Samsung versuchen auf Anordnung des Gerichts, den Streit in Gesprächen auf höchster Ebene beizulegen – ohne Erfolg.

August 2012: Großer Sieg für Apple

Apple erzielt den bisher größten Sieg. Kalifornische Geschworene sprechen dem US-Konzern gut eine Milliarde Dollar Schadenersatz zu und schmettern alle Vorwürfe von Samsung ab. Apple konnte bisher aber kaum von dem Urteil profitieren: Verkaufsverbote lehnte das Gericht ab, zudem soll über 450 Millionen Dollar neu verhandelt werden, weil die Geschworenen Fehler gemacht hätten.

Juni 2013: Samsung schlägt zurück

Samsung gelingt ein Konter bei der Handelskommission ITC. Sie verfügt ein US-Importverbot für fünf ältere Modelle von iPhone und iPad. Davon ist zumindest das iPhone 4 noch wichtig. Präsident Barack Obama hat 60 Tage Zeit den Einfuhrstopp in Kraft zu setzen oder mit einem Veto zu kippen.

Bei Handys und TV-Geräten sind die Koreaner besonders stark. In Zukunft sollen auch Kühlschränke und Waschmaschinen, Speicherkarten und LED-Lampen sowie Medizintechnik in Deutschland verstärkt angeboten werden. Weltweit ist Samsung bei Mobiltelefonen, Speicherchips und Flachbildfernsehern Marktführer. Mit seinem neuen Spitzenmodell der Galaxy-Smartphone-Reihe, Galaxy S4, machen die Koreaner den neuesten Apple-iPhones kräftig Konkurrenz.

Von

dpa

Kommentare (1)

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06.06.2013, 10:02 Uhr

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