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12.09.2013

07:12 Uhr

Elektronikkonzern

Sharp will Eigenkapital stärken

Sharp will sein Eigenkapital über eine Emission stärken. Die Pläne des einstigen Pleite-Kandidaten kamen an der Börse nicht gut an: Die Sharp-Aktie brach ein. Trotzdem rechnet man damit, dass der Konzern Gewinne macht.

Ein LCD-Fernseher von Sharp in einem Elektronikhandel – ohne den Einstieg von Qualcomm und Samsung sowie großen Krediten wäre das nicht mehr möglich. Der Konzern stand zur Jahreswende kurz vor dem Kollaps. dpa

Ein LCD-Fernseher von Sharp in einem Elektronikhandel – ohne den Einstieg von Qualcomm und Samsung sowie großen Krediten wäre das nicht mehr möglich. Der Konzern stand zur Jahreswende kurz vor dem Kollaps.

TokioDer japanische Elektronikkonzern Sharp will Kreisen zufolge sein Eigenkapital über eine Emission stärken. Der einstige Pleite-Kandidat plane, bis zu 150 Milliarden Yen (1,1 Milliarden Euro) einzunehmen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Zudem sei es möglich, dass rund 150 Millionen Euro über eine Aktienzuteilung an Geschäftspartner wie Lixil, Makita and Denso eingesammelt würden.

Es wird erwartet, dass in der kommenden Woche auf einer Vorstandsitzung über die nächsten Schritte entschieden wird. Sharp wollte zunächst keine Stellung nehmen. An der Börse kamen die Pläne nicht gut an: Die Sharp-Aktie brach um sechs Prozent ein.

Sharp stand um die Jahreswende kurz vor dem Kollaps, der Einstieg von Qualcomm und Samsung sowie Bankenkredite im Volumen von 4,6 Milliarden Dollar retteten den Traditionshersteller. Trotzdem muss der in Osaka ansässige Konzern noch Lücken in seinem Pensionsplan stopfen.

Die Evolution des iPhone

iPhone - die erste Generation

Mit seinem leicht bedienbaren Touchscreen revolutionierte das iPhone die Handybranche. Dabei waren die technischen Daten der ersten Generation noch recht bescheiden: Der Prozessor leistete nur 667 Megahertz, der Arbeitsspeicher war nur 128 Megabyte groß. Den Datenfunk UMTS unterstützte die erste Generation nicht. Trotzdem wurde das Gerät ein riesiger Erfolg.

iPhone 3G

Das zweite Gerät der iPhone-Reihe, vorgestellt im Juni 2008, brachte einige wesentliche Änderungen. Zum einen überarbeitete Apple das Design gründlich. Zum anderen unterstützte das Gerät den Datenfunk UMTS sowie den Datenturbo HSDPA.

iPhone 3GS

Ein Jahr später stellte Apple das iPhone 3GS vor. Am Design änderte sich nichts, allerdings stattete der Hersteller das Gerät mit einem besseren Prozessor und einem größeren Speicher aus. Das suggeriert auch der Name: Das S steht für „Speed“. Zudem war eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung an Bord.

iPhone 4

Mit der vierten Generation, präsentiert im Juni 2010, wagte Apple wieder ein neues Design: Das Gehäuse war kantiger und aus Edelstahl. Zudem verbaute der Hersteller ein Display mit höherer Auflösung. Auch der Prozessor war leistungsfähiger als beim Vorgänger. Der Ansturm auf das Gerät war gewaltig.

iPhone 4S

Äußerlich unterschied sich das iPhone 4S kaum von seinem Vorgänger, das Design blieb weitgehend gleich. Schlagzeilen machte vor allem der persönliche sprachgesteuerte Assistent Siri, der zunächst nur auf dem 4S lief, später aber auch auf anderen iPhone-Modellen. Siri kann Fragen beantworten oder Kommandos ausführen. Die Kamera des iPhone 4S hatte eine Auflösung von 8 Megapixel.

iPhone 5

Das sechste und aktuelle Gerät der Reihe heißt iPhone 5. Es ist etwas länger, aber gleichzeitig dünner als das Vorgängermodell – dadurch ergibt sich ein neues Seitenverhältnis von 16:9. Die 8-Megapixel-Kamera kann Aufnahmen in HD anfertigen. Ein neuer Prozessor soll für mehr Tempo sorgen. In die Kritik geriet Apple, weil vor allem an der schwarzen Variante schnell Abnutzungserscheinungen zu sehen waren. Mit dem iPhone 5 führte Apple auch iOS 6 ein, die neue Version des Betriebssystems, die den vielkritisierten Kartendienst Maps enthält.

iPhone 5C und 5S

Das iPhone 5c und das iPhone 5s waren die Modelle sieben und acht. Das 5c ist die etwas günstigere Variante: Weitgehend ausgestattet wie das iPhone 5, hat es aber ein Gehäuse aus buntem Plastik. Das 5s hat unter anderem einen doppelt so schnellen Chip, eine bessere Kamera und einen Fingerabdrucksensor zur Entsperrung des Gerätes.

Sharp fertigt unter anderem Displays für Apple. Vor allem auf dem LCD-Markt kämpft der Konzern mit scharfer Konkurrenz. Zuletzt lief es allerdings wieder besser. Es wird damit gerechnet, dass der Konzern bald seinen vierten Quartalsgewinn in Folge bekanntgibt.

Von

rtr

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