Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.05.2015

21:38 Uhr

Entwicklerkonferenz I/O

Was Google Neues zu bieten hat

Bei der Entwicklerkonferenz I/O gibt Google alljährlich Einblick in die Pläne für seine Produktwelt. Unter anderem greift der Gigant aus dem Silicon Valley Apple Pay an. Die wichtigsten Ideen im Überblick.

Auf der jährlichen Konferenz präsentiert Google die Zukunftspläne für seine Produkte. dpa

Entwicklerkonferenz I/O 2015

Auf der jährlichen Konferenz präsentiert Google die Zukunftspläne für seine Produkte.

Google will mit smarter Software eine größere Rolle im Leben der Internet-Nutzer übernehmen. Der Internet-Konzern stellte am Donnerstag unter anderem einen neuen Foto-Service vor, der Bilder automatisch nach dem Inhalt sortieren und einfach durchsuchbar machen soll. Dort können Anwender ihre Inhalte kostenlos und unbegrenzt speichern. Das neue Smartphone-Betriebssystem Android „M“ soll Nutzern die im aktuellen Moment nötigen Informationen bereitstellen. Zudem wird es ein Bezahlsystem für Android-Telefone sowie feinere Einstellungen zur Privatsphäre geben.

Googles neue Foto-Plattform wird auch auf Apples iPhones und iPads sowie auf Computern über das Web verfügbar sein. Die Nutzer können uneingeschränkt Bilder zu Google hochladen, bis zu einer Größe von jeweils 16 Megapixel wird die Original-Auflösung beibehalten. Die Fotos können dann über alle möglichen Geräte abgerufen werden.

Entwicklerkonferenz I/O: Großbaustelle Google

Entwicklerkonferenz I/O

Großbaustelle Google

Google hat viel aufzuholen. Viele der ambitionierten Projekte von Konzernchef Larry Page sind nach wie vor Großbaustellen. Mit dem Bezahlsystem Android Pay will Google nun den Rückstand gegenüber Apple aufholen.

Man kann die Bilder chronologisch anordnen lassen. Die Software erkennt aber auch automatisch Personen, Orte oder Gegenstände in den Bildern und kann sie danach sortieren. Oder man sucht nach einem Begriff wie „Schneesturm“ - und Google sucht die entsprechenden Bilder heraus, ohne dass sie vorher verschlagwortet werden müssten.

Das Betriebssystem Android „M“ soll sich besser als frühere Versionen danach richten, wo sich der Nutzer gerade aufhält und wie es ihm helfen kann. Zum Beispiel soll die Software automatisch eine Erinnerung erstellen, die fertige Wäsche aus der Reinigung abzuholen, wenn sie mitbekommt, dass diese Aufgabe gerade vergessen wurde. Das Smartphone soll auch den Weg zum geparkten Auto anzeigen oder rechtzeitig die Reise-Planung samt Boarding-Pässe für einen Flug anzeigen.

Apps verknüpfen sich mit Google-Diensten

Die Funktionen sollen auch verschiedene Apps intelligent mit Google-Services wie der Suche verknüpfen. In einem Beispiel auf der Bühne reichte es aus, während ein Song des Musiker Skrillex spielte, zu fragen: „Wie ist sein richtiger Name?“ Die Software lieferte die richtige Antwort: Sonny John Moore.

Das ist weniger trivial als es auf den ersten Blick erscheinen mag - denn das heißt, das Google-Programm wusste, welcher Song gerade lief, und folgerte auch korrekt, dass es bei der Frage um den Künstler ging. Entsprechend werden die neuen smarten Google-Funktionen einen weitreichenden Datenzugriff erfordern, damit die Software genug Informationen hat, um den Kontext zu erkennen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×