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06.02.2015

00:56 Uhr

Erfolg für GoPro

Actionkameras finden reißenden Absatz

GoPro verkauft deutlich mehr Actionkameras als erwartet. Vor allem das Weihnachtsgeschäft bescherte ein dickes Plus. Die Anleger durften sich aber nur kurz freuen - GoPro hatte noch Personal-News auf Lager.

Actioncameras sind im Trend: Das machte sich vor allem im Weihnachtsgeschäft bemerkbar. GoPro legte zu. Reuters

GoPro: Kamera für alle Situationen

Actioncameras sind im Trend: Das machte sich vor allem im Weihnachtsgeschäft bemerkbar. GoPro legte zu.

San MateoEin gutes Weihnachtsgeschäft hat dem Actionkamera-Spezialisten GoPro zum Jahresende überraschend starke Verkäufe beschert. Im Schlussquartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 75 Prozent auf 634 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

„GoPro war eines der bestverkauften Produkte an den Feiertagen“, sagte Firmen-Chef Nicholas Woodman. Der Nettogewinn stieg zum Vorjahr von 33 auf 122 Millionen Dollar (106 Mio Euro).

Gopro Hero 4 Black in Kürze

Was genau ist es?

Die Hero 4 Black ist die neue Action-Cam von Marktführer Gopro. Sie ist mit 152 Gramm inklusive Gehäuse recht leicht und ist vor allem für Sportler interessant: Dank des robusten Gehäuses und einer Wasserdichte von bis zu 40 Meter eignet sich die Kamera fürs Surfen, Tauchen, Fahrradfahren oder Bungee-Springen. 

Was sagt die Werbung?

„Life is either an incredible adventure. Or it's nothing at all.“ Deutsch: „Das Leben ist entweder ein unglaubliches Abenteuer. Oder überhaupt nichts.“

Was ist gelungen?

Die Bild- und Videoqualität ist hoch: Fotos werden mit zwölf Megapixel aufgenommen, Filme laufen im HD-Modus mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, beim High-End-Format 4K mit flüssigen 30. Selbst bei wenig Licht macht die Gopro dank des neuen Low-Light-Modus gute Videos und Bilder. Auch die Audio-Aufnahme, bei Action-Kameras traditionell eine Schwäche, wurde verbessert.  

Was ist nicht so gelungen?

Die Hero 4 Black besitzt kein eingebautes Display und hat noch mit einigen Software-Macken zu kämpfen. Der Hersteller hat versprochen, diese auszubügeln. Zudem ist der Akku schnell leer.

Wie kostet das Gerät?

480 Euro UVP. Zusätzliche Halterungen kosten extra.

Ist das Gerät empfehlenswert?

Profis oder ambitionierte Hobby-Filmer sollten sich die für die Zukunft ausgerüstete Kamera anschauen. Alle anderen können ruhig zu einem günstigeren Modell greifen.

Anleger hatten an den Zahlen aber nur kurz Freude. GoPro kündigte an, dass die für das operative Geschäft zuständige Managerin Nina Richardson das Unternehmen Ende Februar verlassen wird. Das kam am Markt nicht gut an, die Aktie verlor nachbörslich fast drei Prozent.

GoPro verkauft kleine Kameras, die man bei sportlichen Aktivitäten benutzen kann.

Von

dpa

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