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19.01.2005

14:55 Uhr

"Ergänzung des bestehenden Geschäfts"

Infineon vertreibt Speicherchips für Billig-Anbieter unter Zweitmarke

Der Halbleiterkonzern Infineon bietet seit dem vergangenen Herbst auch Speicherchips unter der Zweitmarke Aeneon an. Damit haben die Münchener unter anderem Hersteller von Billig-PCs im Visier.

HB MÜNCHEN. Es handele sich lediglich um eine Ergänzung des bestehenden Geschäfts, sagte ein Infineon-Sprecher am Mittwoch und bestätigte damit einen Vorabbericht der „Wirtschafts Woche“. Bei den Anbietern von Nicht-Marken-Computern tue sich ein neues Marktsegment auf, an dem der viertgrößte Chipkonzern der Welt teil haben wolle. Dieses preissensitive Segment unterscheide sich von den eher hochpreisigen Märkten, in denen Infineon derzeit tätig sei. Deshalb mache auch der Aufbau einer zweiten Marke Sinn.

Infineon zufolge lief das Geschäft mit Aeneon gerade erst an, so dass die Umsätze der Marke derzeit noch eher gering seien. Derzeit werde die Marke in Südamerika und Osteuropa vertrieben, in Planung sei zudem der Verkauf in Wachstumsmärkten Asiens.

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