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18.11.2016

03:37 Uhr

Erlebnisangebote „Trips“

Auch ohne Wohnung mit Airbnb Geld verdienen

VonAxel Postinett

Airbnb wandelt sich vom Hotelkonkurrenten zum erlebnisorientierten Reiseanbieter. Damit eröffnen sich auch für die Mitglieder neue Einnahmequellen. Wer ein interessantes Hobby hat, kann damit bald Kasse machen.

Das Logo vom Onlineübernachtungsdienst Airbnb am Rosenthaler Platz. Hier im Hinterhof befindet sich die Berliner Niederlassung von Airbnb. dpa

Airbnb-Niederlassung Berlin

Das Logo vom Onlineübernachtungsdienst Airbnb am Rosenthaler Platz. Hier im Hinterhof befindet sich die Berliner Niederlassung von Airbnb.

San Francisco
Airbnb begann mit der Vermietung von Schlafgelegenheiten auf Luftmatratzen und entwickelte sich zum Übernachtungsanbieter mit drei Millionen verfügbaren Objekten weltweit, Luxusvillen inklusive. Das sind mehr Betten als Hotelketten wie Hilton oder Marriott anbieten können. Jetzt krempelt das mit 30 Milliarden Dollar bewertete Start-up aus San Francisco den Markt für Pauschalreisen um.

Mit „Experiences“ bietet Airbnb ausgesuchte Erlebnis-Veranstaltungen in zunächst zwölf Weltstädten an, 2017 sollen es über 50 sein. Dann wird mit Berlin auch die erste deutsche Stadt dabei sein. Als nächsten Schritt versprach Mitgründer und Vorstandschef Brian Chesky am Donnerstag in Los Angeles die Vermittlung von Flügen und „Dienstleistungen“, wie zum Beispiel die Buchung von Mietwagen oder die Anlieferung von frischen Lebensmitteln zum Urlaubsort.

Streit mit San Francisco: Airbnb erleidet Niederlage

Streit mit San Francisco

Airbnb erleidet Niederlage

Airbnb hat einen Streit mit San Francisco verloren, wonach nur bei der Stadt gemeldete Wohnungen über die Plattform vermietet werden dürfen. Auch andere Städte verschärften die Vorschriften.

Mit stehenden Ovationen feierten Hunderte Mitarbeiter und Airbnb-Vermieter aus aller Welt Chesky, als dieser die Bühne des historischen Orpheum-Filmtheaters betrat. Mehr als 7000 Teilnehmer kamen zur zweiten „Airbnb Open“, die bis Samstag läuft.

Hier treffen sie andere Vermieter, intern „Gastgeber“ genannt, und lernen in Seminaren, wie man bei den Gästen einen guten Eindruck hinterlässt und was einen erfolgreichen Vermieter sonst noch ausmacht.

Die neue Sparte ist der Versuch, das frühere Image der verschworenen Gemeinschaft von Menschen, die sich als Fremde begegnen und als Freunde auseinandergehen, in die brutale Welt des Massentourismus zu retten. Der Unterbereich „Trips“ vermittelt ausgesuchte Erlebnisse von privaten Städteführungen in zwei Stunden bis zur mehrtägigen Erkundung Kaliforniens in Oldtimerautos.

Wer ein spezielles Hobby oder eine besondere Expertise hat, der kann sich bewerben. Solche Erlebnisangebote sind nicht neu, der Töpferkurs in der Toskana oder die Surfschule auf den Malediven sind schon lange buchbar. Aber nun steht hinter den Angeboten die Marketing-Plattform Airbnb mit hunderten Millionen Mitgliedern.

Kommentare (1)

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18.11.2016, 13:28 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

Aber immer gerne, dafür gebe ich und Herr von Horn uns richtig Mühe.
Nicht einfach den ganzen Tag zu allen Artikeln Kommentare zu schreiben.
Da muss man schon einen breit aufgestellten Sachverstand haben. Danke

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