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26.01.2008

11:35 Uhr

Erste Hinweise

Nokia soll gegen Subventionsauflagen verstoßen haben

Der Handykonzern Nokia soll in seinem Bochumer Werk gegen Subventionsauflagen verstoßen. Der Sprecher des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums, Joachim Neuser, sagte der Bachrichtenagentur AP, das finnische Unternehmen habe die Zahl der an öffentliche Fördermittel gebundenen Dauerarbeitsplätze in den Jahren 2002 bis 2005 um 200 bis 400 unterschritten.

HB KÖLN. Der Handy-Konzern Nokia hat nach ersten Berichten der NRW.Bank gegen Subventionsauflagen verstoßen. Es gebe erste Hinweise, wonach die an die öffentliche Förderung gebundene Zahl von 2860 Dauerarbeitsplätzen im Werk Bochum ab 2002 bis Ende 2006 um 200 bis 400 unterschritten worden sei, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen am Samstag. Er bestätigte damit einen Bericht des Magazins „Focus“.

Der vollständige Bericht der Förderbank sollte in den kommenden Tagen vorliegen, ergänzte der Sprecher. Auf Basis dessen werde dann geprüft, ob und in welche Richtung welche Konsequenzen zu ziehen sind. Es gehe um eine Fördersumme in Gesamthöhe von rund 40 Millionen Euro aus den Jahren 1998 und 1999. Der Rest sei verjährt. Nokia hatte nach früheren Angaben der Landesregierung knapp 60 Millionen Euro Hilfen für die Ansiedlung in Bochum erhalten.

Nokia will aus Kostengründen die Produktion in Bochum zur Jahresmitte in ein neues Werk nach Rumänien verlagern. In Bochum arbeiten insgesamt 2300 Menschen für Nokia.

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