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19.10.2011

13:08 Uhr

EU-Entscheidung

Samsung darf Festplatten-Geschäft verkaufen

Die EU-Kommission hat entschieden, dass Samsung sein Festplattengeschäft an den Konkurrenten Seagate verkaufen darf. Ein Monopol sei nicht zu befürchten.

Samsung darf sich nach der Entscheidung der EU-Kommission von seinem Festplattengeschäft trennen. dapd

Samsung darf sich nach der Entscheidung der EU-Kommission von seinem Festplattengeschäft trennen.

BrüsselDer Technikkonzern Samsung darf sein Geschäft mit Computer-Festplatten an den Konkurrenten Seagate verkaufen. Die EU-Kommission entschied am Mittwoch in Brüssel, dass dadurch keine Nachteile für Kunden und Verbraucher entstehen.

Noch immer gebe es genug Hersteller von Datenspeichern. Es sei deshalb kein Monopol zu befürchten. Kunden hätten weiter die Auswahl zwischen verschiedenen Anbietern.

Mitte April hatte der Konzern aus Südkorea angekündigt, sein verlustbringendes Geschäft mit Festplatten zu verkaufen. Nach damaligen Angaben muss der Käufer aus Kalifornien dafür knapp 1,3 Milliarden Dollar bezahlen. Obgleich beide Unternehmen nicht aus der EU kommen, prüfte die Kommission, da beide Firmen mit beträchtlichen Anteilen in Europa tätig sind.

Von

dpa

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