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28.02.2012

17:34 Uhr

EU-Kommission

Microsoft beschwert sich über Google

Der Softwarehersteller Microsoft hat sich bei der EU über das soziale Netzwerk Google+ beschwert. Die EU-Wettbewerbshüter ermitteln bereits anderweitig gegen das Unternehmen.

Eventuell müssen die EU-Wettbewerbshüter ihre Ermittlungen gegen Google ausweiten. dapd

Eventuell müssen die EU-Wettbewerbshüter ihre Ermittlungen gegen Google ausweiten.

BrüsselMicrosoft bringt bei der EU-Kommission neue Beschwerden gegen den Rivalen Google vor. Nach Auskunft von zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen, stoßen sich der US-Softwarekonzern und mehrere andere Unternehmen an dem neuen sozialen Netzwerk Google+.

Sie hätten ihre Bedenken informell geäußert. Details wollten die Insider nicht preisgeben, weil die Angelegenheit heikel sei. Die EU-Kommission und Microsoft lehnten am Dienstag Stellungnahmen ab.

Der Vorstoß könnte dazu führen, dass die EU-Wettbewerbshüter ihre laufenden Ermittlungen gegen Google ausweiten. Vergangene Woche hatte Microsoft im Patentstreit mit Google und dem Handy-Hersteller Motorola Mobility einen Schlichterspruch der EU-Aufseher beantragt.

Microsoft wirft Motorola Mobility vor, überzogene Gebühren für die Nutzung von Patenten zu verlangen, und hat Google mitverklagt, weil der weltweit größte Internet-Suchmaschinenbetreiber den Handy-Produzenten übernehmen will Auch Apple hat sich bei der EU über Motorola Mobility wegen Patentlizenzen beschwert. 

Google+ ist seit Juni letzten Jahres am Start und soll vor allem Platzhirsch Facebook sowie dem Kurznachrichtendienst Twitter Paroli bieten. Vergangenen Monat erst hatte nach Auskunft eines Insiders die US-Kartellbehörde FTC ihre Untersuchungen gegen Google auf das Angebot Google+ ausgeweitet.

Von

rtr

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