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02.05.2017

14:24 Uhr

Facebook

Expertin der New-York-Times soll Fake-News bekämpfen

Um Fake-News effizienter zu bekämpfen, engagiert Facebook eine ehemalige Managerin der New York Times. Als News-Chefin soll Alex Hardiman künftig den Kampf gegen Falschmeldungen anführen.

Der Social-Media-Riese aus Kalifornien macht eine ehemalige Managerin der „New York Times“ zur News-Chefin. Reuters

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Der Social-Media-Riese aus Kalifornien macht eine ehemalige Managerin der „New York Times“ zur News-Chefin.

Menlo ParkEine ehemalige Managerin der „New York Times“ soll bei Facebook den Kampf gegen gefälschte Nachrichten und die Zusammenarbeit mit Medienunternehmen anführen. Alex Hardiman wurde auf den neu geschaffenen Job des News-Produktmanagers befördert. Bei der „New York Times“ war sie bis zum Wechsel zu Facebook im vergangenen Jahr unter anderem für die Smartphone-App der Zeitung zuständig.

Facebook suchte nach bisherigen Berichten jemanden mit Erfahrung sowohl in der Medienbranche als auch mit Technologie für die neue Position. Das weltgrößte Online-Netzwerk hatte zuletzt den Kampf gegen die Ausbreitung gefälschter Nachrichten deutlich verstärkt, unter anderem mit Hilfe von Medienunternehmen.

Welche Facebook-Dienste die Deutschen nutzen

Mehr als „Gefällt mir”

Facebook ist nicht nur eine Internetseite oder eine App. Das soziale Netzwerk wurde in den vergangenen Jahren kräftig erweitert. Die bekanntesten Teile sind der Facebook Messenger, Instagram und Whatsapp. Das Statistik-Portal Statista hat die Deutschen gefragt, welche Dienste und Produkte sie mindestens gelegentlich nutzen.

Facebook allgemein

72 Prozent nutzen das Social Media Portal. Dabei ist der Unterschied zwischen Männern (73 Prozent) und Frauen (71 Prozent) gering.

Facebook Messenger

Den Facebook-Nachrichtendienst nutzen 43 Prozent der Befragten – Männer wie Frauen.

Instagram

Den Online-Dienst Instagram zum Teilen von Fotos und Videos nutzen 26 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen.

Whatsapp

Den Instant-Messaging-Dienst, der seit dem Jahr 2014 zu Facebook gehört, wird 70 Prozent der Befragten genutzt. Mit 71 Prozent männlichen und 70 Prozent weiblichen Nutzern sind die Unterschiede bei den Geschlechtern gering.

So werden den Nutzern beim teilten von Artikeln, deren Wahrheitsgehalt als zweifelhaft eingestuft wurde, Warnhinweise angezeigt. Zudem will Facebook die finanziellen Anreize für die sogenannten „Fake News“ abschaffen, indem damit kein Geld über Anzeigen mehr verdient werden kann. Das Online-Netzwerk war scharf kritisiert worden, weil sich im US-Präsidentschaftswahlkampf falsche Nachrichten scheinbar ungehindert auf der Plattform ausbreiten konnten.

Hardiman wird neben gefälschten Nachrichten auch andere Probleme im Verhältnis zwischen Facebook und den Medien angehen müssen. So gab es zuletzt Berichte, wonach das Interesse am Format „Instant Articles“, bei dem Medien ihre Inhalte bei Facebook besonders schnell abrufbar veröffentlichen können, angesichts magerer Werbeeinnahmen abnimmt.

Von

dpa

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