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26.03.2013

03:28 Uhr

Facebook-Gründer

Zuckerberg will Lobbygruppe gründen

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg macht Politik: Mit einer Lobbygruppe will der Unternehmer Entscheidungen in Washington beeinflussen – auf der Liste der Forderung stehen unter anderem bessere Bildungschancen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sich in die Politik einmischen. Reuters

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sich in die Politik einmischen.

WashingtonFacebook-Gründer Mark Zuckerberg macht Politik: Der Unternehmer will eine Art Lobbygruppe gründen, um eine Reform des Einwanderungsrechts, Bildung und andere politische Ziele voranzubringen. Einen entsprechenden Bericht des „San Francisco Chronicle“ bestätigten zwei Gewährsleute der Nachrichtenagentur AP.

Zuckerberg will sich für diese Ziele mit anderen Managern der Technologiebranche zusammentun, wie es weiter hieß. Er habe sich zudem hochrangige Berater gesucht, darunter der frühere Sprecher des Weißen Hauses unter Bill Clinton, Joe Lockhart.

Technologiefirmen haben ihren Einsatz für die Zuwanderungsreform verstärkt, um mehr Visa für Mitarbeiter zu bekommen. Doch betonen die Gewährsleute, dass Zuckerbergs Interesse darüber hinaus gehe und auch auf die Staatsbürgerschaft für illegale Zuwanderer ziele.



Von

ap

Kommentare (5)

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Hagbard_Celine

26.03.2013, 06:42 Uhr

Und so wird aus Demokratie Plutokratie.

Armen Mexikaner und ungebildete Menschen wird geholfen, die US Aussenpolitik bezüglich Israel und den Palästinensern wird man nicht beeinflussen und durch Erpressung Amerikanischer Politiker schon gar nicht.

US Verteidigungsminister Hagel fasste es so zusammen:

"Early in the hearing, Republicans criticized Hagel for his comments on the "Jewish lobby." Hagel's original remarks were: "The Jewish lobby intimidates a lot of people up here…. I’m not an Israeli senator. I’m a United States senator.

DAS ist die traurige Realität.

Account gelöscht!

26.03.2013, 07:12 Uhr

Traurige Realität ist in den USA 400 Leuten die hälfte des Volksvermögens "gehört", oder wohl eher an sich gezogen haben.
Um aus diese Lobbykratie wieder herauszukommen hilft wirklich nur eines, Bildung, Bildung, Ausbildung und nochmal Ausbildung. Die USA sind das krasseste Beispiel in der westlichen Hemisphäre was passiert wenn man diesen Sektor vernächlässigt oder nur Betuchten zugänglich macht.
Wenn das ein Zuckerberg schafft, oder es sich zumindest auf die Fahne schreibt, ok, dann hat er bei mir ein paar Pluspunkte.

BaburderBiber

26.03.2013, 08:49 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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