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03.11.2016

04:46 Uhr

Facebook vs Snapchat

Zuckerbergs Gespensterjagd

VonBritta Weddeling

Facebook legt erneut starke Zahlen vor, doch das Rekordwachstum lässt im kommenden Jahr nach. Vor allem der Konkurrent Snapchat setzt das soziale Netzwerk zunehmend unter Druck. Wie Mark Zuckerberg reagiert.

Facebook auf Geisterjagd

Die F-Frage: so will Mark Zuckerberg gegen seinen härtesten Konkurrenten gewinnen

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San FranciscoUnterschiedlicher könnten die Gegenspieler kaum sein. Auf der einen Seite: Mark Zuckerberg, 32-jähriger Facebook-Chef mit leicht nerdigen Einschlag, der der Einfachheit halber jeden Tag ein T-Shirt in Grau trägt. Auf der anderen Seite: Evan Spiegel, 26 Jahre alt und Snapchat-Chef, Sohn eines Millionärs aus Los Angeles und verlobt mit dem australischen Supermodel Miranda Kerr.

Vielleicht ist das der Grund, warum Zuckerberg noch kein Mittel gefunden hat, das Wachstum des rivalisierenden Netzwerks Snapchat einzudämmen. Der Konkurrent hat ein Gespenst als Logo hat und ist durch Fotos und Videos, die nach dem Anschauen von selbst verschwinden, bekannt geworden. Facebook versuchte Snapchat zu übernehmen wie zuvor Instagram und WhatsApp. Doch Spiegel ließ sich nicht auf den Deal ein, setzte stattdessen auf Expansion.

Besonders stark profitierte Facebook vom mobilen Wandel. Immer mehr Nutzer loggen sich über Smartphone oder Tablet ein. dpa

Facebook

Besonders stark profitierte Facebook vom mobilen Wandel. Immer mehr Nutzer loggen sich über Smartphone oder Tablet ein.

Inzwischen hat er seine Firma in Snap umbenannt und kündigte für das kommende Jahr einen Börsengang an, bei dem er bis zu vier Milliarden Dollar einzunehmen hofft. Seither konzentriert sich Zuckerberg darauf, Gespenster zu vertreiben.

Erneut kann der Tech-Gigant Facebook beste Ergebnisse vermelden. Der Umsatz stieg um 56 Prozent auf sieben Milliarden Dollar, der Gewinn verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 2,38 Milliarden Dollar. Hauptquelle des Wachstums waren Werbeerlöse. Bis Ende des Jahres werden bei dem sozialen Netzwerk nach Prognose der Analysten von eMarketer die weltweiten Werbeeinnahmen auf 26 Milliarden Dollar klettern. Facebook hatte Ende September 1,79 Milliarden aktive Nutzer pro Monat, das waren 16 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Besonders stark profitiert das Netzwerk vom mobilen Wandel, 93 Prozent aller Facebook-Nutzer loggen sich über Smartphone oder Tablet ein. Der Anteil an den Werbeeinnahmen stieg von 78 Prozent im vergangenen Jahr auf 84 Prozent im aktuellen Geschäftsjahr. Hier sieht das Unternehmen auch weiterhin die größten Wachstumschancen. „Wir wollen den Vermarktern dabei helfen, noch besser zu verstehen, wie groß der kleine Bildschirm ist“, erklärte Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg.

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Kommentare (1)

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Herr Alessandro Grande

03.11.2016, 10:27 Uhr

 Sachen, welche die Welt nicht braucht. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn solche Säuglinge, welche gerade trocken geworden sind, nicht innerhalb weniger Jahre mit ihrem non product und ohne jeglichen Mehrwert zu schaffen zu den größten Milliardären weltweit aufsteigen, sich etablierte Großkonzerne der Old Economy aus der Portokasse leisten können und vor allem für die geistige wie mentale Verarmung von Milliarden von Menschen aktiv beitragen würden.
Verblödete Welt mit FB!!! Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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