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27.01.2016

22:50 Uhr

Facebook

Zuckerberg steht dank Werbe-Plus glänzend da

96,5 Prozent des Geschäfts bei Facebook beruht auf Werbung – und im vierten Quartal geht die Rechnung prima auf: Umsatz und Gewinn des Online-Netzwerks steigen rapide an. Dabei spielt auch das Smartphone eine Rolle.

Hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg abermals den richtigen Riecher? Das Online-Netzwerk meldet nach Börsenschluss seine Quartalszahlen. AFP

Mark Zuckerberg

Hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg abermals den richtigen Riecher? Das Online-Netzwerk meldet nach Börsenschluss seine Quartalszahlen.

Menlo ParkWerbung auf Smartphones lässt bei Facebook kräftig die Kassen klingeln. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um fast 52 Prozent auf 5,84 Milliarden Dollar hoch.

Den Gewinn konnte das weltgrößte Online-Netzwerk mit 1,56 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln. Facebook hatte Ende vergangenen Jahres 1,59 Milliarden aktive Nutzer weltweit - 40 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Nach wie vor greift gut eine Milliarde von ihnen täglich auf Facebook zu.

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Werbung macht fast das gesamte Geschäft von Facebook aus, zuletzt lag der Anteil bei 96,5 Prozent. Dabei spielen Smartphones eine herausragende Rolle - nur rund jeder Zehnte sucht Facebook über einen PC auf. Das schlägt sich auch bei den Werbeeinnahmen nieder: 80 Prozent kommen von mobilen Geräten.

Beim Börsengang im Mai 2012 hatten sich die Anleger noch große Sorgen gemacht, ob Facebook mit dem Wechsel der Nutzer vom PC auf Smartphones klarkommt. Das Online-Netzwerk kam jedoch auf die Idee, die Anzeigen direkt zwischen Einträgen im Neuigkeiten-Strom der Nutzer unterzubringen, statt am Bildschirmrand. Das sorgte am Ende für noch deutlich schnelleres Umsatzwachstum.

Analysten hatten für das vergangene Quartal im Schnitt mit Erlösen von knapp 5,4 Milliarden Dollar gerechnet und waren auch von niedrigeren Gewinnen ausgegangen. Die Aktie stieg nachbörslich zeitweise um mehr als sieben Prozent.

Facebook wurde wie andere US-Unternehmen auch vom starken US-Dollar gebremst: Ohne die ungünstige Kursentwicklung hätte es ein Umsatzplus von 60 Prozent gegeben, hieß es.

Im gesamten vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 44 Prozent auf 17,83 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um gut ein Viertel auf 3,69 Milliarden Dollar zu.

Von

dpa

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