Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.02.2015

17:30 Uhr

Facebooks neue Funktion

Pflege von Toten-Profilen wird einfacher

Starb ein Facebook-Nutzer, wurde sein Account bislang eingefroren. Diese Praxis sorgte für Unmut bei den Angehörigen. Nun kann jeder Nutzer einen Nachlassverwalter bestimmen, der das Profil nach seinem Tod weiterführt.

Für Angehörige war der bisherigen Umgang von Facebook mit verstorbenen bislang belastet. Die Profile der Toten wurden lediglich eingefroren. Nun ändert der Konzern die Regeln. dpa

Facebook

Für Angehörige war der bisherigen Umgang von Facebook mit verstorbenen bislang belastet. Die Profile der Toten wurden lediglich eingefroren. Nun ändert der Konzern die Regeln.

Menlo ParkFacebook will Angehörigen die Pflege von Profilen nach dem Tod von Nutzern des weltgrößten Online-Netzwerks erleichtern. Zunächst nur in den USA können Mitglieder künftig eine Art digitalen Nachlassverwalter benennen. Diese Freunde oder Verwandten werden das Profil weiterführen können, erklärte Facebook am Donnerstag.

Bisher wurden die Accounts beim Tod eines Nutzers eingefroren. Das führte auch zu Kritik von Angehörigen, die stattdessen gern so etwas wie eine Gedenkstätte im Netz einrichten wollten. Alternativ kann man das Profil auch komplett löschen lassen.

Die Vertrauenspersonen werden Einträge in den Facebook-Profilen Verstorbener schreiben, Fotos hochladen sowie mit vorheriger Erlaubnis auch frühere Bilder und Einträge herunterladen können. Die privaten Nachrichten könnten dabei nicht eingesehen werden, betonte Facebook.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×