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14.10.2016

19:30 Uhr

Faktenchecks

Google sagt Falschmeldungen den Kampf an

Der Internetriese Google führt die neue Funktion „Fact Check“ ein. Damit will das Unternehmen gegen falsche Behauptungen und Meldungen in sozialen Netzwerken vorgehen.

Eine neue Funktion soll Artikel im Internet und in den sozialen Medien einem Faktencheck unterziehen. AFP; Files; Francois Guillot

Keine Lust mehr auf Falschmeldungen

Eine neue Funktion soll Artikel im Internet und in den sozialen Medien einem Faktencheck unterziehen.

WashingtonGoogle will mit einer neuen Funktion gegen Falschmeldungen und unzutreffende Behauptungen im Internet vorgehen. Falls Faktenchecks zu bestimmten Themen vorliegen, werden Nutzern von Google News bei ausgewählten Nachrichten künftig die entsprechenden Links angezeigt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Hinweis „Fact Check“ wird zunächst in den USA und Großbritannien eingeführt.

Google verlinkt dabei nach eigenen Angaben nur auf Faktenchecks, welche die „allgemein akzeptierten Kriterien“ erfüllen. Die neue Funktion solle auch dabei helfen, die in sozialen Medien grassierenden Falschmeldungen zu entlarven, hieß es.

Faktenchecks spielen derzeit im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle. Vor allem dem republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump werden immer wieder Falschaussagen nachgewiesen. Am Donnerstag legte sich der Unternehmer mit mehreren Medienhäusern in den USA an, die über Vorwürfe von Frauen berichtet hatten, wonach Trump sie gegen ihren Willen geküsst und sexuell belästigt habe. Der Präsidentschaftskandidat bezeichnete die Meldungen als „Verleumdungen und Schmähungen“ und kündigte eine Klage gegen die „New York Times“ an.

Von

afp

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