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13.08.2013

18:48 Uhr

Fernsehkonzern

RTL und CBS machen Pay-TV in Asien

Europas größter Fernsehkonzern RTL und das US-Unternehmen CBS machen gemeinsame Sache in Asien. Geplant sind zwei TV-Spartensender. Die Einnahmen sollen von Pay-TV-Anbietern kommen, die die Sender verteilen.

Die Mediengruppe RTL will sich weniger abhängig von den Werbeerlösen machen und prescht gemeinsam mit CBS in den asiatischen Pay-TV-Markt vor. PR

Die Mediengruppe RTL will sich weniger abhängig von den Werbeerlösen machen und prescht gemeinsam mit CBS in den asiatischen Pay-TV-Markt vor.

Luxemburg/Los AngelesEuropas größter Fernsehkonzern, die RTL Group, und der US-Konzern CBS Studios International wollen gemeinsam auf den wachsenden TV-Märkten Südostasiens Fuß fassen. Geplant seien zwei TV-Spartensender, teilte die Unternehmen am Dienstag mit. Diese werden in englischer und in lokalen Sprachen in bis zu 29 asiatischen Märkten ausgestrahlt werden. Die Einnahmen daraus sollen größtenteils von den Pay-TV-Anbietern kommen, die die Spartensender von RTL CBS verteilen. Das Geschäftsmodell passe in die Strategie, die Abhängigkeit von Werbeerlösen zu reduzieren, hieß es. Derzeit kommen rund 60 Prozent der Erlöse der RTL Group aus der Werbung.

Nach dpa-Informationen hält die zum Bertelsmann-Konzern gehörende RTL Group 70 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen RTL CBS Asia Entertainment Network mit Sitz in Singapur, CBS 30 Prozent. Die Investitionen sollen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich liegen. Es sei die erste Zusammenarbeit dieser Art von RTL Group und CBS.

Der Sender RTL CBS Entertainment soll Anfang September 2013 auf Sendung gehen. Im Frühjahr 2014 folgt der zweite Sender, RTL CBS Extreme.

Die RTL Group hält Beteiligungen an 53 Fernsehsendern und 28 Radiostationen in zehn Ländern sowie an Produktionsgesellschaften weltweit. CBS Studios International gehört zur CBS Corporation und ist nach eigenen Angaben der führende Programmlieferant im internationalen TV-Markt und lizensiert Inhalte auf verschiedenen Plattformen in mehr als 200 Märkten und in mehr als 30 Sprachen.

Von

dpa

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