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19.11.2015

17:34 Uhr

Financial Times

Journalisten wollen gegen neuen Eigner streiken

Rund vier Monate nach der Übernahme der „Financial Times“ durch Nikkei scheint es zwischen den neuen Partnern zu brodeln: Die FT-Journalisten wollen wegen umstrittener Pläne zur Altersvorsorge streiken.

Die Journalisten werfen dem neuen Eigner Nikkei „Pensionsraub“ vor. Reuters

Financial Times

Die Journalisten werfen dem neuen Eigner Nikkei „Pensionsraub“ vor.

LondonDer britischen Traditionszeitung „Financial Times“ steht rund vier Monate nach der Übernahme durch den neuen japanischen Eigner ein Streik ins Haus. Die Journalistengewerkschaft NUJ erklärte am Donnerstag, zwei Drittel ihrer Mitglieder bei dem lachsrosa-farbenen Wirtschaftsblatt hätten wegen umstrittener Pläne zur Altersvorsorge über einen Arbeitskampf abgestimmt. Rund 92 Prozent hätten dabei für einen Streik votiert.

Die NUJ wirft dem FT-Management und der japanischen Mediengruppe Nikkei als neuem Eigner einen „Pensionsraub“ von umgerechnet rund 5,7 Millionen Euro vor. Kern des Streits ist der Plan, das Altersvorsorge-System zu ändern und Einsparungen unter anderem für die Mietzahlung des Redaktionsgebäudes in London zu nutzen. Der FT-Sitz an der Southwark Bridge gehört noch dem Verlaghaus Pearson, das die Zeitung im Juli für rund 1,2 Milliarden Euro an die Japaner verkauft hatte.

Auch Axel Springer hatte sich für das Blatt interessiert. Den Berlinern war jedoch der Preis zu hoch.

Von

rtr

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