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25.07.2013

11:32 Uhr

„Financial Times“

KPN-Großaktionär Slim will mehr Geld für E-Plus

Die spektakuläre Übernahme von E-Plus durch den O2-Mutterkonzern Telefónica ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. KPN-Großaktionär Slim hat „ein Problem mit dem Preis“. Das Geschäft zieht sich also hin.

Noch wiedersteht E-Plus der Offerte von Konkurrent O2. Reuters

Noch wiedersteht E-Plus der Offerte von Konkurrent O2.

LondonKPN-Großaktionär Carlos Slim hält die Offerte von Telefónica für die deutschen Mobilfunktochter E-Plus einem Zeitungsbericht zufolge für zu niedrig. Der mexikanische Milliardär, der über die Firma America Movil (AMX) knapp 30 Prozent an KPN hält, sei nicht grundsätzlich gegen den Verkauf, habe aber ein Problem mit dem Preis, zitierte die „Financial Times“ (Donnerstag) einen Insider. Laut „FT“ hatte Slim vor Bekanntgabe des Geschäfts Gespräche mit Telefónica geführt, um mehr herauszuschlagen.

Die Zeitung hatte bereits am Vortag berichtet, dass die beiden Vertreter von AMX, die bei KPN im Top-Management sitzen, nicht für den Abstoß von E-Plus gestimmt hätten.

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KPN hatte am Dienstag den Verkauf von E-Plus für 8,1 Milliarden Euro an Telefónica Deutschland (O2) bekannt gegeben. Analysten halten das Angebot von Telefónica für gut. „Der Markt glaubt, das sei ein guter Deal für KPN, und ein nicht so guter für Telefónica, sagte der Insider der Zeitung.

Von

dpa

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