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18.02.2015

15:37 Uhr

Finanzierungsrunde

Snapchat könnte 19 Milliarden Dollar wert sein

Die Fotoplattform Snapchat will sich einem Medienbericht zufolge frisches Geld von Investoren besorgen. Das junge US-Unternehmen könnte danach mit bis zu 19 Milliarden Dollar bewertet sein.

Das US-Unternehmen könnte in einer neuen Finanzierungsrunde mit 19 Milliarden Dollar bewertet werden. dpa

Snapchat

Das US-Unternehmen könnte in einer neuen Finanzierungsrunde mit 19 Milliarden Dollar bewertet werden.

Los AngelesDie für ihre von allein verschwindenden Bilder bekannte Fotoplattform Snapchat strebt laut Medienberichten eine Bewertung von bis zu 19 Milliarden Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde an. Damit wäre Snapchat das drittwertvollste Start-up der Welt nach dem chinesischen Smartphone-Aufsteiger Xiaomi mit 45 Milliarden Dollar und dem umstrittenen Fahrdienst-Vermittler Uber mit rund 40 Milliarden.

Snapchat strebe eine Bewertung zwischen 16 und 19 Milliarden Dollar an, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am späten Dienstagabend. Auch die „New York Times“ nannte 19 Milliarden Dollar (16,7 Milliarden Euro) als Zielmarke. Snapchat könnte sich bis zu 500 Millionen Dollar frisches Geld besorgen.

Die Gesamtbewertung entscheidet in einer Finanzierungsrunde darüber, welchen Anteil an dem Unternehmen Investoren für ihr Geld bekommen. Die Bewertung wird von Unternehmen und Investoren ausgehandelt. Sie gilt auch als grobe Orientierung für einen späteren Börsengang. Die Unternehmen nutzen das Geld meist für den Ausbau des Geschäfts.

Snapchat hatte vor gut einem Jahr ein Kaufangebot von Facebook abgelehnt, das bei drei Milliarden Dollar gelegen haben soll. Im vergangenen Sommer erreichte die Bewertung in einer Finanzierungsrunde laut Medienberichten bereits zehn Milliarden Dollar. Die 19 Milliarden Dollar wären genau so viel, wie Facebook vor einem Jahr für den Kurzmitteilungs-Dienst WhatsApp bot. Mit dem steigenden Kurs der Facebook-Aktie wurde dieser Deal am Ende fast 22 Milliarden Dollar schwer.

Snapchat versucht derzeit, sich auch als Kanal für Medieninhalte zu etablieren. Unter anderem zeigen dort in einem neuen Bereich TV-Sender wie CNN und MTV ihre Videos, auch Print-Medien wie „Cosmopolitan“, „People“ und „Daily Mail“ bringen Artikel und Bilder unter.

Von

dpa

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