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04.01.2013

08:28 Uhr

Flachbildschirm-Kartell

China bestraft LG und Samsung wegen Preisabsprachen

Über fünf Jahre hinweg sollen LG und Samsung die Preise für Flachbildschirme abgesprochen haben. Chinas Kartellbehörden verhängten deswegen nun Bußgelder in Millionenhöhe. Auch mehrere Firmen aus Taiwan wurden bestraft.

LCD-Fernseher von Samsung: Chinas Kartellbehörden haben LG und Samsung mit einem Millionen-Bußgeld belegt. dapd

LCD-Fernseher von Samsung: Chinas Kartellbehörden haben LG und Samsung mit einem Millionen-Bußgeld belegt.

PekingDie Elektronikkonzerne LG und Samsung sind von den chinesischen Kartellbehörden mit einem Millionen-Bußgeld belegt worden. Neben den beiden südkoreanischen Unternehmen wurden auch vier taiwanesische Branchenfirmen wegen illegaler Preisabsprachen bestraft, wie die Regierung in Peking am Freitag mitteilte.

Die Unternehmen müssen ihren chinesischen Kunden demnach 172 Millionen Yuan (20,8 Millionen Euro) zurückerstatten und darüber hinaus 144 Millionen Yuan an Strafzahlungen leisten. Weitere 36,8 Millionen Yuan aus dem Vermögen der Unternehmen seien in dem Fall beschlagnahmt worden.

Chinesische Ermittler seien zu dem Schluss gekommen, dass Vertreter der Hersteller bei Dutzenden Treffen zwischen 2001 und 2006 Preise für Flachbildschirme miteinander abgesprochen hätten, teilten die Behörden mit. Dadurch seien chinesischen Verbrauchern unangemessene Kosten entstanden. Bei den taiwanesischen Firmen handelt es sich um AU Optronics, Chunghwa Picture Tubes, HannStar Display und Chi Mei.

Von

dapd

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