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23.03.2013

16:37 Uhr

Für 2013

Freenet prognostiziert starken Umsatzanstieg

Der Hamburger Mobilfunkanbieter blickt optimistisch in die Zukunft. Vor allem mit Zubehör und Service will das im TecDax gelistete Unternehmen auch über 2013 hinaus zulegen.

Freenet hat in den vergangenen Jahren seine Geschäfte umgebaut. picture-alliance/ dpa

Freenet hat in den vergangenen Jahren seine Geschäfte umgebaut.

HamburgDer Mobilfunk-Anbieter Freenet will im laufenden Jahr seinen Umsatz mittels neuer Produkte wieder nach oben schrauben. „Grundsätzlich haben wir die Organisation jetzt auf Wachstum ausgerichtet“, sagte Finanzchef Joachim Preisig der „Börsen-Zeitung“ (Samstagausgabe).

Mit der Steigerung des Kundenbestands sowie neuen Produkten, die in die operativen Planungen für 2013 eingeflossen seien, sei die Basis für steigende Umsätze gelegt. „Damit werden wir im laufenden Jahr sicher einen Umsatzsprung auf 3,3 Milliarden Euro machen“, kündigte Preisig an. „Außerdem wollen wir auch in den Folgejahren ein Wachstum von ein bis zwei Prozent organisch erreichen.“

Die Hamburger Freenet - vor allem bekannt mit der Marke Mobilcom-Debitel - hat in den vergangenen Jahren ihre Geschäfte umgebaut, den einst hohen Schuldenberg verkleinert und sich auf lukrative Vieltelefonierer konzentriert. Der Umsatz sank 2012 auf 3,09 Milliarden Euro, nachdem es 2011 noch 3,27 Milliarden waren.

Die Zahl der Kunden kletterte jedoch um 4,7 Prozent auf 8,5 Millionen. Die im TecDax notierte Firma ist neben Drillisch einer der letzten Mobilfunkanbieter ohne eigenes Netz in Deutschland. Die Unternehmen kaufen den vier Netzbetreibern Telefon-Minuten und Daten-Pakete ab und vermarkten diese unter eigenem Namen.

Preisig will das Wachstum mit Zubehör und Service vorantreiben, um die Abhängigkeit vom Kerngeschäft nach und nach zu reduzieren. So konzentriere sich Freenet in den eigenen Shops auf den Verkauf von mobilfunknahen Dienstleistungen wie beispielsweise Heizungssteuerung per Smartphones. Der kürzlich übernommene Apple-Händler Gravis, dessen Kaufpreis laut Preisig zwischen zehn und 20 Millionen Euro lag, sei ein Element dieser Strategie. Weitere kleinere Zukäufe schloss der Finanzchef nicht aus. „Die Unternehmen müssen zum Kerngeschäft passen, Umsatzpotenzial haben und ein positives Ebitda erwirtschaften.“

Von

rtr

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