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21.02.2017

10:16 Uhr

Funkmasten-Tochter Telxius

Telefónica erzielt Milliarden mit Anteilsverkauf

Telefónica hat 40 Prozent seiner Funkmast-Tochter Telxius an einen Finanzinvestor verkauft. Der angeschlagene Konzern nimmt damit 1,3 Milliarden Euro ein – hat aber dennoch einen riesigen Schuldenberg zu bewältigen.

Das Unternehmen musste zuvor bereits den Börsengang seiner Tochter Telxius stoppen, da die Nachfrage nach den Aktien zu gering war. AFP; Files; Francois Guillot

Telefónica

Das Unternehmen musste zuvor bereits den Börsengang seiner Tochter Telxius stoppen, da die Nachfrage nach den Aktien zu gering war.

MadridDer hoch verschuldete Telefónica verkauft für knapp 1,3 Milliarden Euro einen 40-Prozent-Anteil seiner Funkmasten-Tochter Telxius an den Finanzinvestor KKR. Der Deal bewerte Telxius einschließlich der Schulden mit rund 3,7 Milliarden Euro, teilte das spanische Unternehmen am Dienstag mit. Die Transaktion muss noch von den Behörden genehmigt werden. Nachdem Telefónica im September die Börsenplatzierung von Telxius abblasen musste, weil es nicht genügend Nachfrage nach den Aktien gab, kann der Konzern nun dank des Teilverkaufs seinen Schuldenberg in Höhe von 50 Milliarden Euro geringfügig abbauen.

Reuters-Informationen zufolge hatten mehrere Beteiligungsgesellschaften Interesse gezeigt.

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Der spanische Telekomkonzern Telefónica will mit exklusiven Inhalten die Kunden im Heimatmarkt binden. Wie Netflix oder Amazon soll die Tochter Canal+ deshalb Fernsehserien produzieren – allerdings mit regionalem Touch.

Telxius besitzt ein internationales Netzwerk von Unterwasser-Glasfaserkabeln und 16.000 Mobilfunktürme in fünf Ländern, darunter Deutschland. Die hiesige Telefónica-Tochter O2 verkaufte voriges Jahr gut 2000 der Sendemasten für knapp 600 Millionen Euro an die spanische Mutter.

Auch die Deutsche Telekom hatte überlegt, die eigenen Türme zu verkaufen. Jüngst war es aber wieder still um das Thema geworden.

Von

rtr

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