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06.04.2006

22:17 Uhr

Fußball-Bundesliga

Arena sieht den Druck bei Kabel Deutschland

Gut vier Monate vor dem Beginn der neuen Bundesliga-Saison ist der Rechteinhaber Arena zuversichtlich, dass alle Fußballfans in Deutschland rechtzeitig den neuen Pay-TV-Sender empfangen können.

HB FRANKFURT/MAIN. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bis zum Start der Bundesliga alle Probleme gelöst haben“, sagte Arena- Sprecher Bernard de Roos am Donnerstag bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der 12. Deutschen Sponsoringtage von „Horizont Sport Business“ in Frankfurt/Main.

Wegen der aktuellen Reichweiten-Problemen von Arena sieht de Roos den Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) in der Pflicht. „Wir haben Kabel Deutschland ein faires Angebot unterbreitet. Nun liegt der Druck bei ihnen, schließlich muss es im Sinne aller Fußballfans eine Lösung geben“, erklärte der Sendersprecher.

Bislang ist der Pay-TV-Sender, der im Dezember 2005 die Fernseh- Live-Rechte erworben hat, landesweit mit Decoder nur über Satellit sowie über Kabel lediglich in Hessen und Nordrhein-Westfalen zu empfangen. Über Satellit kostet das Monatsabo 19,90 Euro, für Kabelkunden in Hessen und Nordrhein-Westfalen bietet Arena die Übertragung aller 612 Erst- und Zweitligaspiele zum Frühbucherpreis von 9,90 Euro an. Später sollen Kabelkunden 14,90 Euro zahlen.

Tom Bender, Kommunikationsdirektor der Deutschen Fußball Liga (DFL), reagierte bei der Podiumsdiskussion mit Unverständnis auf die aufgekommene Kritik, dass die DFL eine Option auf Anteile in Höhe von zehn Prozent bei Arena hat. „Das ist in diesem Geschäft etwas ganz Normales. Auch am Deutschen Sport Fernsehen hatten wir in der Vergangenheit schon einmal eine Option auf 25 Prozent“, sagte Bender. Derzeit plane die DFL aber nicht, die Option bei Arena zu ziehen.

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