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20.01.2017

14:40 Uhr

General Electric

Siemens-Rivale enttäuscht mit Umsatzschwund

General Electric hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal zwar um fast 36 Prozent gesteigert. Doch der amerikanische Siemens-Rivalen muss Umsatzrückgänge hinnehmen. Analysten hatten mit mehr gerechnet.

Der amerikanische Mischkonzern machte im vierten Quartal 2016 einen Gewinn von rund 3,5 Milliarden Dollar. AP

General Electric

Der amerikanische Mischkonzern machte im vierten Quartal 2016 einen Gewinn von rund 3,5 Milliarden Dollar.

FairfieldDas schwache Ölgeschäft bereitet dem Siemens-Rivalen General Electric (GE) weiterhin Probleme. Im vierten Quartal sank der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um gut zwei Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar (31,1 Milliarden Euro), wie der Konzern am Freitag mitteilte. Die Bilanz litt stark unter der Öl- und Gas-Sparte, wo die Erlöse um 22 Prozent schrumpften. Analysten hatten mit mehr Umsatz gerechnet. An der Börse kam das nicht gut an, die GE-Titel sackten fast zwei Prozent ab.

Es gab allerdings auch Lichtblicke: So machte der Industrieriese etwa gute Geschäfte mit Stromerzeugung, Erneuerbaren Energien und Ausrüstungsgütern für die Luftfahrt. Unter dem Strich brach der Konzerngewinn im Jahresvergleich von 6,3 auf 3,7 Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) ein. Wegen eines großen Konzernumbaus sind die Zahlen allerdings schwer vergleichbar. Der Überschuss aus dem fortgeführten Geschäft stieg um über ein Drittel auf 3,7 Milliarden Dollar.

Jeff Immelt: Der listige Schachzug des GE-Chefs

Jeff Immelt

Premium Der listige Schachzug des GE-Chefs

Der Chef von General Electric findet eine Lösung für eines seiner größten Problemkinder: das Geschäft mit Öl und Gas. Immelt forciert eine teilweise Übernahme des Konkurrenten Baker Hughes. Die Konstruktion ist listig.

Für GE stand das vergangene Jahr im Zeichen der Neuausrichtung. Nach schlechten Erfahrungen in der Finanzkrise hat der Konzern sich aus dem Geschäft mit Finanzdienstleistungen weitgehend zurückgezogen und in großem Stil Firmenanteile verkauft. Durch die Rückbesinnung auf das industrielle Kerngeschäft hängt GE stark von der Öl- und Gasindustrie ab, die unter dem niedrigen Ölpreis ächzte.

Zuletzt machte GE vor allem mit Erneuerbaren Energien gute Geschäfte auf dem US-Heimatmarkt. Die angekündigten Investitionen des neuen US-Präsidenten Donald Trump lassen den größten amerikanischen Infrastrukturausrüster zuversichtlich ins neue Jahr schauen. Das organische Umsatzplus – also ohne Zukäufe – werde bis zu fünf Prozent betragen, bekräftigte Vorstandschef Jeff Immelt. Siemens hatte sich etwas vorsichtiger für das laufende Jahr geäußert, hofft aber ebenfalls auf neue Aufträge zur Erneuerung der amerikanischen Versorgungstechnik.

GE-Chef Immelt will wie die europäischen Wettbewerber groß vom Trend zur Digitalisierung der Industrie profitieren. „Wir werden weiterhin ins industrielle Internet investieren, um unsere Kunden bei Leistung und Produktivität führend zu machen“, kündigte Immelt an. Die großen Technologiekonzerne auf beiden Seiten des Atlantiks versprechen sich viel von der sogenannten Industrie 4.0. Allein Siemens kaufte in den letzten Jahren ein Dutzend Softwarefirmen für rund neun Milliarden Euro, um bei der Digitalisierung der Fertigung vorn mitzuspielen.

Kommentare (1)

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20.01.2017, 17:37 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel,Grande, Dirnberger,Trautmann....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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