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01.12.2012

00:52 Uhr

Gericht in Mexiko

Yahoo zu Millarden-Zahlung verurteilt

In Mexiko hat Yahoo einen Gelbe-Seiten-Service mit zwei mexikanischen Firmen betrieben. Diese werfen dem US-Suchmaschinen-Betreiber Vertragsbruch vor. Die Amerikaner sollen zahlen - Yahoo wird die Entscheidung anfechten.

Der Suchmaschinen-Betreiber Yahoo soll 2,7 Milliarden US-Dollar wegen Vertragsbruchs zahlen. dapd

Der Suchmaschinen-Betreiber Yahoo soll 2,7 Milliarden US-Dollar wegen Vertragsbruchs zahlen.

SunnyvaleDas Internet-Urgestein Yahoo hat mächtig Ärger in Mexiko. Ein Gericht in Mexiko Stadt hat das US-Unternehmen zur Zahlung von 2,7 Milliarden US-Dollar (2,1 Mrd Euro) verdonnert, wie Yahoo selbst am späten Freitag am Firmensitz im kalifornischen Sunnyvale mitteilte. Es handele sich allerdings um eine noch nicht endgültige Entscheidung.

Nach Angaben des Internetkonzerns geht es um einen Gelbe-Seiten-Service, bei dem die Firmen Worldwide Directories und Ideas Interactivas den Amerikanern und ihrer mexikanischen Tochtergesellschaft Vertragsbruch vorwerfen. „Yahoo ist der Überzeugung, dass die Vorwürfe der Kläger unbegründet sind“, teilte das Unternehmen mit. Yahoo werde gegen das Urteil vorgehen.

Von

dpa

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