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20.01.2005

15:15 Uhr

Geringere Kosten

AT&T verdient mehr Geld

AT&T, die Nummer Vier auf dem US-Telefonmarkt, hat im vierten Quartal den Gewinn deutlich gesteigert. Grund dafür waren zu einem großen Teil geringere Kosten.

HB WASHINGTON. Im Quartal sei der Gewinn auf 625 Mill. Dollar oder 78 Cent je Aktie gestiegen nach 340 Mill. Dollar oder 43 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum, teilte AT&T am Donnerstag vor US-Börsenbeginn mit. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 60 Cent je Aktie gerechnet. Den Umsatz bezifferte das Unternehmen mit 7,3 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit Erlösen von 7,18 Mrd. Dollar gerechnet. AT&T senkte die Kosten vor allem dank geringerer Marketing-Ausgaben sowie dem Abbau von Stellen. Bei Ferngesprächen ist das Unternehmen auf dem US-Markt Marktführer.

Für 2005 erwartet der Konzern einen Umsatz von 25 Mrd. bis 26 Mrd. Dollar, Analysten rechnen mit 26,5 Mrd. Dollar. Die Einnahmen im Geschäft mit kleinen Unternehmen dürften 2005 um “mehrere hundert Mill. Dollar“ sinken, erwartet AT&T. Die konsolidierte operative Marge werde vor Restrukturierungen und anderen Belastungen im niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Investiert werden sollen rund 1,5 Mrd. Dollar.

Im Gesamtjahr 2004 verzeichnete AT&T einen Nettoverlust von 6,1 Mrd. Dollar. Darin enthalten seien umfangreiche unbare Belastungen aus Abschreibungen sowie Restrukturierungs- und andere Aufwendungen, die vor allem im dritten Quartal verbucht worden seien. Vor Jahresfrist hatte das Unternehmen netto 1,9 Mrd. Dollar verdient. Vor Sonderposten habe das Ergebnis 2004 bereinigt 1,8 Mrd. Dollar betragen.

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