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31.01.2007

10:30 Uhr

Geschäftsprognose bestätigt

Vodafone zieht Handy-Nutzer an

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat die Zahl seiner Kunden im abgelaufenen Quartal deutlich erhöht. Zudem bestätigte das Unternehmen die Umsatz- und Margenprognosen für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr.

dpa-afx LONDON/DÜSSELDORF.In den Monaten Oktober bis Dezember seien 8,7 Mill. neue Verträge abgeschlossen worden, teilte der Konzern am Mittwoch in London mit. Laut Vorstandschef Arun Sarin ist der Wettbewerb in Europa weiterhin intensiv. Die im Ftse 100 notierte Aktie stieg am Mittwoch um bis zu zwei Prozent.

Der nach Umsatz weltgrößte Handy-Anbieter hatte damit zum Jahreswechsel 198,6 Millionen Kunden unter Vertrag. Mittlerweile liege die Nutzerzahl bei über 200 Millionen, sagte Sarin. In Deutschland gewann Vodafone 0,7 Millionen Kunden. Marktführer T-Mobile nahm 746 000 neue Kunden unter Vertrag. Bei Vodafone kommen nach Angaben eines Sprechers noch einmal 300 000 Kunden hinzu, da das Unternehmen erstmals Prepaid-Kunden in diesem Quartal mit einrechnet. Hintergrund sind geänderte rechtliche Rahmenbedingungen, nach denen Mobilfunkanbieter die ungenutzten Guthaben von Prepaid-Kunden nicht mehr nach einer gewissen Zeit verfallen lassen dürfen.

Sarin zeigte sich zufrieden mit der Umsatzentwicklung, die vor allem von der Expansion in Schwellenländern geprägt war. Konzernweit seien die Umsätze mit Mobilfunkdiensten um 6,1 Prozent gewachsen, wobei der Zuwachs in Europa 0,9 Prozent betrug. Der Weltmarktführer bestätigt daher seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2006/2 007 (Ende März). Sarin rechnet demnach mit einem Wachstum von fünf bis 6,5 Prozent bei den Mobilfunkumsätzen sowie einen Rückgang der operativen Marge (Ebitda) um einen Prozentpunkt.

Um seinen Wachstumskurs fortzusetzen, will Vodafone seine Position vor allem in Schwellenländern stärken. Derzeit prüft die Gesellschaft einen Erwerb der indischen Hutchison Essar. Es werde noch einige Wochen dauern, bis die Prüfung der Bücher abgeschlossen sei und Klarheit bestehe, sagte Sarin. Laut Medienberichten liegt der Preis für den viertgrößten Mobilfunkkonzern Indiens bei rund 20 Mrd. Dollar.

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