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09.04.2015

17:14 Uhr

Gescheiterter Milliardendeal

Altera-Übernahme durch Intel wohl geplatzt

Einem Medienbericht nach ist Intel bei der Übernahme des Konkurrenten Altera gescheitert. Es sei keine Einigung über den Preis erzielt worden. Das Milliarden-Geschäft wäre der größte Zukauf in Intels Geschichte geworden.

Intel ist mit seinen Plänen zur Übernahme des Konkurrenten Altera wohl gescheitert. dpa

Keine Einigung beim Preis

Intel ist mit seinen Plänen zur Übernahme des Konkurrenten Altera wohl gescheitert.

New YorkDie Pläne zur größten Übernahme in der Geschichte von Intel sind einem Medienbericht zufolge geplatzt. Die Verhandlungen mit dem kleineren Rivalen Altera seien abgebrochen worden, weil keine Einigung auf einen Preis erzielt worden sei, berichtete der Sender CNBC am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Das Geschäft hätte ein Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar haben können und damit Intels bislang größte Übernahme in den Schatten gestellt. Im Jahr 2011 kaufte der Chiphersteller für 7,7 Milliarden Dollar den Anti-Viren-Spezialisten McAfee. Eine Übernahme der auf Schaltelektronik und programmierbare Halbleiter spezialisierten Altera hätte in die Intel-Strategie gepasst, den Konzern breiter aufzustellen.

Der klassische Markt für PC-Chips, auf dem Intel führend ist, schwächelt. Zudem verschlief das Unternehmen den Trend zu Tablet-PCs und Smartphones. Trotz der gescheiterten Übernahmeverhandlungen rechnen Experten mit einer Konsolidierungswelle in der Chipbranche.

Zuletzt kaufte der niederländische Anbieter NXP den kleineren US-Rivalen Freescale für zwölf Milliarden Dollar. Intel und Altera waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Altera-Aktien notierten zwei Prozent niedriger. Seit Bekanntwerden der Übernahmegespräche vor rund zwei Wochen hatten die Papiere mehr als 20 Prozent zugelegt. Intel-Anteilsscheine büßten am Donnerstag 0,2 Prozent ein.

Von

rtr

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