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31.01.2007

15:03 Uhr

Gewinn und Umsatz steigen

Verkäufe machen Time Warner reich

Der weltgrößte Medienkonzern Time Warner hat im Schlussquartal 2006 und im Gesamtjahr ein auf den ersten Blick brillantes Ergebnis eingefahren. Auf den zweiten Blick werden aber die Schwächen deutlich.

HB NEW YORK. Time Warner erhöhte den Umsatz im Oktober-Dezember-Abschnitt um 8 Prozent auf 12,5 Mrd. Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch vor Eröffnung der US-Börsen mitteilte. Der Gewinn erhöhte sich um Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,3 auf 1,8 Mrd. Dollar oder von 28 auf 44 Cent je Aktie. Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren war der Gewinn jedoch um 1 Cent je Aktie rückläufig.

Im Gesamtjahr erhöhte Time Warner den Umsatz um 4 Prozent auf 44,2 Mrd. Dollar. Der Jahresgewinn verdreifachte sich nahezu von 2,7 auf 6,6 Mrd. Dollar oder von 55 auf 155 Cent je Aktie.

Time Warner hatte vor Steuern Sondergewinne von 1,1 Mrd. Dollar aus dem Verkauf der Time Warner Telecom und anderer Vermögenswerte, 769 Mill. Dollar aus dem Verkauf des Internetzugangsgeschäfts von AOL in Großbritannien und Frankreich sowie 20 Mill. Dollar durch den Verkauf von zwei Flugzeugen verbucht. Im ersten Quartal soll der Verkauf des Internetzugangs- Geschäfts von AOL in Deutschland vollzogen werden. Der Erlös soll ein Zehntel zum Jahresgewinn 2007 beisteuern.

Das Unternehmen will im ersten Halbjahr 2007 sein laufendes Aktienrückkaufprogramm von 20 Mrd. Dollar abschließen. Hierfür hatte Time Warner bisher bereits 16,4 Mrd. Dollar ausgegeben. Vor allem dadurch verdoppelten sich die Time-Warner- Schulden um 17,3 auf 33,4 Mrd. Dollar. Konzernchef Dick Parsons erwartet auch für 2007 ein „herausragendes“ Jahr.

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