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24.01.2006

19:05 Uhr

HB NEW YORK. Der Gewinn habe sich im vierten Quartal auf 82,3 Mill. Dollar nahezu halbiert, teilte das Unternehmen mit Sitz in Lexington im Bundesstaat Kentucky am Dienstag mit. Ausschlaggebend hierfür sei ein Umsatzeinbruch beim Geschäft mit Tintenstrahl-Druckern, Tintenpatronen und Toner gewesen.

Um die Kosten zu senken, will der Konzern nun 825 der weltweit 13 000 Stellen streichen. Weitere 525 Jobs werden in Niedriglohnländer verlegt. Im Zuge der Kostensenkungsstrategie sollen den Angaben zufolge außerdem eine Fabrik in Schottland geschlossen und US-Pensionszahlungen eingefroren werden. Mit der Restrukturierung hofft das Unternehmen, 80 Mill. Dollar pro Jahr einzusparen.

Lexmark kämpft seit dem vergangenen Jahr mit einer rückläufigen Nachfrage nach Tintenstrahldruckern. Preissenkungen des stärksten Rivalen Hewlett-Packard in dem Segment hatten das Unternehmen weiter unter Druck gesetzt und die Gewinnmarge verringert.

Der Nettogewinn fiel von Oktober bis Dezember 2005 auf 82,3 Mill. Dollar oder 71 Cent je Aktie nach 155 Mill. Dollar oder 1,18 Dollar je Aktie im gleichen Vorjahreszeitraum. Analysten hatten einen Gewinn von 52 Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz ging im Vierteljahr auf 1,37 Mrd. Dollar von 1,54 Mrd. Dollar zurück. Hier hatten Analysten 1,41 Mrd. Dollar erwartet. Im vorbörslichen Handel stieg die Lexmark-Aktie um 6,8 Prozent auf 49 Dollar vom Schlusskurs am Montag.

Lexmark wurde 1991 gegründet, nachdem der IBM-Konzern sein Druckergeschäft ausgegliedert hatte. In wenigen Jahren entwickelte sich das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter für Drucker und Zubehör.

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