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29.01.2008

11:54 Uhr

Gewinneinbruch

Sinkende Chip-Preise machen Toshiba schwer zu schaffen

Der Elektronik-Konzern Toshiba hat angesichts eines neuerlichen Preisverfalls bei Flash-Speicherchips einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Nicht nur der sich verschärfende Kampf mit der Konkurrenz setzt dem Unternehmen zu.

HB TOKIO. Das japanische Unternehmen warnte am Dienstag zudem vor weiter sinkenden Preisen, bekräftigte aber seinen Geschäftsausblick für das Gesamtjahr. Im operativen Geschäft wies Toshiba für das dritte Geschäftsquartal (per Ende Dezember) einen Gewinnrückgang von 25 Prozent auf 42,06 Mrd. Yen (237 Mill. Euro) aus.

Dabei investiert der Konzern seit längerem viel Geld in neue Produktionsanlagen und will 2009 auch ein neues Werk für NAND-Speicherchips bauen, die etwa in Musikspielern wie dem iPod eingesetzt werden. Allerdings wird auch der Preiskampf mit Rivalen wie Samsung Electronics schärfer.

Toshiba geht nun davon aus, dass die Preise für NAND-Speicherchips im Gesamtjahr 07/08 um 50 Prozent sinken. Bislang wurde ein Rückgang von 40 Prozent erwartet. Die Prognose eines operativen Gewinns von 290 Mrd. Yen für das Gesamtjahr hielt Toshiba dennoch aufrecht.

Toshiba ist seit längerem dabei, sich auf die Kernbereiche Halbleiter und Kernkraftwerke zu konzentrieren. Die Aktie hat sich im Schlussquartal 2007 deutlich schlechter entwickelt als im Durchschnitt der Branche. Dazu trug auch die Entscheidung der Warner-Filmstudios bei, künftig ausschließlich Blu-ray als DVD-Nachfolgeformat unterstützen. Die Entscheidung für das Format von Sony bedeutete einen herben Rückschlag für Toshibas Technologie HD-DVD.

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