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13.05.2013

09:30 Uhr

Gewinnverdopplung

QSC profitiert vom Konzernumbau

Die Neuausrichtung des IT-Dienstleisters QSC trägt Früchte: Der Konzern konnte seinen Gewinn im vergangenen Quartal verdoppeln. Der positive Trend kaschiert allerdings einen Umsatzrückgang.

Das reine Geschäft mit schnellem Internet lohnte sich für QSC nicht mehr. dpa

Das reine Geschäft mit schnellem Internet lohnte sich für QSC nicht mehr.

KölnFür die Kölner QSC hat sich der Umbau zum IT- und Telekommunikationsanbieter im ersten Quartal ausgezahlt. Den Konzerngewinn konnte das Unternehmen auf 5,1 Millionen Euro mehr als verdoppeln und auch die operative Rendite verbesserte sich, wie QSC am Montag mitteilte. Insgesamt schlug sich QSC besser als von Analysten im Schnitt erwartet. Der Vorstand bestätigte mit dieser Entwicklung im Rücken die Prognosen für das Gesamtjahr. An der Börse kam das Zahlenwerk gut an: Die QSC-Aktie legte im frühen Handel um sieben Prozent auf 2,72 Euro zu.

QSC steckt im Umbau, weil sich für das Unternehmen das reine Telekommunikations-Geschäft mit schnellem Internet und Telefonie zunehmend weniger lohnt. Die Firma vertreibt ihr Angebot noch über Wholesale-Partner wie United Internet. Auch im ersten Quartal sanken in der Sparte die Umsätze. Das ITK-Geschäft, in dem QSC beispielsweise IT-Serviceleistungen für Unternehmen übernimmt oder Rechenleistungen (Cloud Computing) zur Verfügung stellt, wuchs hingegen deutlich.

Insgesamt ging der Umsatz aber dennoch leicht auf 113 von 116 Millionen Euro zurück. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich jedoch der Gewinn auf 18,9 von 17,5 Millionen Euro, weil im ITK-Geschäft höhere Margen erzielt werden können. Der Konzerngewinn kletterte auf 5,1 von 2,3 Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatte im Schnitt mit einem Umsatz von 109 Millionen Euro, einem Ebitda von 18,2 Millionen Euro und einem Überschuss von 3,3 Millionen Euro gerechnet.

QSC plant für das Gesamtjahr weiter einen Umsatz von mindestens 450 Millionen Euro, eine Ebitda-Marge von mindestens 17 Prozent und einen Free Cashflow von mindestens 24 Millionen Euro. Im ersten Quartal verbesserte sich die operative Rendite um zwei Prozentpunkte auf 17 Prozent.

Von

rtr

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