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28.09.2016

17:04 Uhr

GMX und Web.de

E-Mail-Anbieter starten verschlüsselten Messenger-Dienst

Die E-Mail-Anbieter GMX und Web.de bieten nun einen kostenlosen Messenger-Dienst an. Bei „FreeMessage“ gibt es dann einen Service mit Chats, Bildern und Videos. Die Nachrichten sollen zudem verschlüsselt sein.

„Durch die Integration des Messengers in die Mail-Apps können Millionen Nutzer direkt starten, ohne eine weitere Messaging App installieren zu müssen“, erklärt der Geschäftsführer von Web.de und GMX, Jan Oetjen. dpa

Jan Oetjen

„Durch die Integration des Messengers in die Mail-Apps können Millionen Nutzer direkt starten, ohne eine weitere Messaging App installieren zu müssen“, erklärt der Geschäftsführer von Web.de und GMX, Jan Oetjen.

KarlsruheDie E-Mail-Anbieter GMX und Web.de bieten ihren Kunden nun auch einen Messenger-Dienst und versprechen eine sichere Verschlüsselung. Die Smartphone-App wird dafür um den Service „FreeMessage“ für Chats, Bilder oder Videos erweitert, wie die Unternehmen am Mittwoch in Karlsruhe mitteilten. Die Anbieter versichern, dass die Nachrichten durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor dem Zugriff Dritter geschützt seien.

Die Funktion steht allen Nutzern der Mail-App kostenlos zur Verfügung, wie GMX und Web.de mitteilten. Wer kein E-Mail-Konto hat oder die Mail-App nicht installieren will, kann „FreeMessage“ demnach auch über eine Einzel-App nutzen. Die beiden Anbieter haben nach eigenen Angaben in Deutschland mehr als 30 Millionen Kunden.

Zur Sicherheit der Daten verwiesen die beiden Unternehmen auch darauf, dass sämtliche Nachrichten verschlüsselt auf deutschen Servern lägen. Auch die Betreiber hätten keinen Zugriff auf die Inhalte.

„Durch die Integration des Messengers in die Mail-Apps können Millionen Nutzer direkt starten, ohne eine weitere Messaging App installieren zu müssen“, erklärte der Geschäftsführer von Web.de und GMX, Jan Oetjen. Durch Verschlüsselung und Speicherung der Daten in deutschen Rechenzentren werde sichergestellt, „dass private Nachrichten auch privat bleiben“.

Von

afp

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