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22.03.2006

11:12 Uhr

Halbleiterhersteller

X-Fab fusioniert mit malaysischer Firma

Die Erfurter Halbleiterhersteller X-Fab und 1st Silicon aus Malaysia wollen fusionieren. Damit wollen die Unternehmen ihre Position in einem hart umkämpften Markt stärken.

HB ERFURT. Die Mehrheitsgesellschafter der beiden Unternehmen hätten eine entsprechende Übereinkunft erzielt, teilte X-Fab am Mittwoch mit. X-Fab hatte sich im vergangenen Jahr für das von der Schließung bedrohte Infineon-Werk in München-Perlach interessiert.

Das neu entstehende Unternehmen könnte 2006 nach eigenen Angaben auf mehr als 300 Mill. Euro Jahresumsatz kommen. Beide Unternehmen fertigen Schaltkreise unter anderem für die Autoindustrie und Anwendungen in der Kommunikationstechnik.

Durch die Fusion weite X-Fab seine Geschäftsaktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum aus und erhalte Zugang zu erstklassigen Fertigungsmöglichkeiten, teilte das Unternehmen mit.

X-Fab hatte sein Ergebnis im vergangenen Geschäftsjahr verdoppelt und schon vor Monaten die Suche nach Möglichkeiten einer Kapazitätserweiterung angekündigt. 2005 verbuchte X-Fab beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) einen Anstieg von 7,7 Mill. auf 15 Mill. Euro. Der Umsatz wuchs um 14,3 Prozent auf 162,7 Mill. Euro. 2006 peilt das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 190 Mill. Euro an.

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