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22.01.2007

23:05 Uhr

Handy-Chips

Texas Instruments schneidet besser als erwartet ab

VonJens Eckhardt

Texas Instruments Inc., der weltweit größte Hersteller von Handy-Chips, hatte im Vorfeld seine Ergebnisziele bewusst niedrig angesetzt. Indessen grassierte die heimliche Hoffnung, dass die tatsächlichen Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2006 besser als offiziell prognostiziert ausfallen würden. Eine zusätzliche Ankündigung sorgte zudem für einen leichten Kursgewinn.

NEW YORK. Entsprechend stieg der Kurs des Konzerns im regulären Handel am Montag entgegen dem allgemeinen Abwärtstrend bei Technologieaktien. Nach den Enttäuschungen bei Intel und Apple hofften Anleger, dass gute Ergebnisse von Texas Instrument dem Sektor wieder Auftrieb geben könnte.

Ein Gewinn für das vierte Quartal unterhalb der von Analysten im Schnitt erwarteten 38 Cents pro Aktie wäre dagegen ein weiterer Schlag für US-Hightech-Aktien, hieß es. Das Ergebnis von 45 Cents pro Aktie liegt trotz der Aufbesserung um 5 Cents durch einen staatlichen Investitionszuschuss über diesem Wert. Insgesamt verdiente TI im Quartal 668 Mill. Dollar, gegenüber 655 Mill. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz stieg gleichzeitig um vier Prozent auf 3,46 Mrd. Dollar. Beide Zahlen lagen, wie erwartet, niedriger als im dritten Quartal 2006. Im Gesamtjahr verdiente TI netto 4,3 Mrd. oder 2,78 Dollar pro Anteil, gegenüber 2,3 Mrd. Dollar im Vorjahr. Allerdings kam von dem Reingewinn pro Anteil rund 1,09 Dollar aus dem Verkauf von Betriebsteilen.

Für das laufende Quartal rechnet TI mit 3,01 bis 3,28 Mrd. Dollar Umsatz und einem Gewinn von 28 bis 34 Cents pro Aktie. Weil die Prognose etwas über den Erwartungen lag und der Konzern außerdem den Abbau von 500 Stellen ankündigte, buchte der Kurs im nachbörslichen Handel weiter leichte Gewinne.

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