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25.01.2005

08:23 Uhr

Handy-Rekordabsatz beschert dem Elektronikkonzern Quartalsgewinn

LG Electronics gibt trüben Quartalsausblick

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG Electronics hat im vierten Quartal dank eines Rekordabsatzes von Mobiltelefonen wieder Gewinne geschrieben. Niedrigere Preise für Flachbildschirme begrenzten allerdings das Wachstum.

HB SEOUL. Der weltweit fünftgrößte Hersteller von Mobiltelefonen bezifferte seinen Nettogewinn in Seoul auf 143,6 Milliarden Won (rund 106 Millionen Euro) und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt 126 Milliarden Won vorausgesagt hatten. Im vierten Quartal 2003 hatte LG noch einen Verlust von 17 Milliarden Won verbucht. Der Umsatz stieg auf 6,5 von 5,42 Billionen Won.

Für 2005 hat LG ein Absatzplus von rund 50 Prozent in seinem Handy-Geschäft in Aussicht gestellt: Nach 44 Millionen im Vorjahr sollen im laufenden Jahr 62 Millionen Mobiltelefone verkauft werden. Diese Sparte macht rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes des Konzerns aus.

Dagegen hat LG im Geschäft mit Flachbildschirmen mit einer weltweiten Angebotsflut bei zäher Nachfrage durch Konsumenten zu kämpfen. Analysten rechnen allerdings ab der zweiten Hälfte 2005 mit einem Anziehen der Nachfrage und damit auch der Preise. Belastend wirkte sich dem Unternehmen zufolge auch der Anstieg des Won zum Dollar aus, der im vierten Quartal elf Prozent betrug. Dadurch verteuerten sich die Produkte von LG im Ausland.

Von der Börse wurde der Quartalsausblick des südkoreanischen Unterhaltungselektronik-Riesen als "trübe" gewertet. Der Aktienkurs von LG Electronics gab um mehr als vier Prozent nach.

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