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27.01.2011

02:06 Uhr

Handyhersteller

Motorola Mobility startet mit durchwachsenen Zahlen

Die Aktie des US-Handyherstellers Motorola ist unter Druck geraten. Mit dem Aufkommen des iPhones von Apple hat sich die Nachfrage nach den Geräten verlangsamt. Dabei soll gerade diese Sparte wieder Gewinn bringen.

Das neuste Model von Motorola: Das Droid X. Quelle: ap

Das neuste Model von Motorola: Das Droid X.

HB NEW YORK. Der US-Handyhersteller Motorola Mobility Holdings spürt bereits die neue Konkurrenz durch das iPhone von Apple. Nachdem der wichtigste Motorola-Kunde Verizon Wireless zuletzt den Verkauf des iPhone ab Februar angekündigt hatte, habe sich die Nachfrage etwas abgeschwächt, wie Motorola-Mobility-Chef Sanjay Jha am Mittwochabend sagte.

Im vergangenen Quartal verkaufte Motorola Mobility 4,9 Millionen Smartphones. Branchenexperten hatten im Schnitt 5,2 Millionen erwartet. Jha sprach von einem schleppenden Absatz insbesondere bei günstigeren Modellen. Etwas enttäuscht zeigte sich Analyst Matthew Thornton von Avian Securities zudem vom Ausblick des Unternehmens und dem Quartalsergebnis. Der Aktienkurs von Motorola Mobility verlor im nachbörslichen Geschäft sechs Prozent.

Der Umsatz legte in den vergangenen drei Monaten auf 3,4 Milliarden Dollar zu. Das Ergebnis lag bei 80 Millionen Dollar. Für das laufende Quartal sagte das Management einen Nettoverlust von neun bis 21 Cent je Aktie voraus.

Der Handy-Bereich soll 2011 einen operative Umsatzrendite im mittleren einstelligen Prozentbereich erwirtschaften - nach Verlusten im vergangenen Jahr.

Der Quartalsbericht ist der erste, den Motorola Mobility als eigenständiges Unternehmen vorlegt. Der Handyhersteller hatte sich jüngst aufgespalten. Motorola Mobility stellt für Privatkunden Mobilfunkgeräte und Set-Top-Boxen für Fernsehgeräte her. Motorola Solutions dagegen ist auf Firmenkunden spezialisiert.

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