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01.07.2011

10:43 Uhr

Hauptversammlung

Stoiber berät Pro Sieben Sat 1

Der Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber wird Vorsitzender des neuen Beirats von Pro Sieben Sat 1. Das verkündete der Konzern auf seiner Hauptversammlung. Gleichzeitig hob die Senderkette ihre Umsatzprognose für 2011 an .

Edmund Stoiber berät Pro Sieben Sat 1 künftig bei medienpolitischen Fragen. Quelle: ap

Edmund Stoiber berät Pro Sieben Sat 1 künftig bei medienpolitischen Fragen.

MünchenEin neu gebildetes Gremium unter dem Vorsitz von Edmund Stoiber soll Pro Sieben Sat 1 in „wichtigen gesellschafts- und medienpolitischen Fragen beraten“, teilte der TV-Konzern am Freitag zu Beginn seiner Hauptversammlung in München mit. Stoiber habe wie kaum ein anderer den Medienstandort Deutschland geprägt, sagte Unternehmenschef Thomas Ebeling.  „Es freut mich ganz außerordentlich, dass ich Edmund Stoiber gewinnen konnte, den Vorsitz dieses Gremiums zu übernehmen, das er in den kommenden Monaten aufbauen wird.“

Der ehemalige Ministerpräsident sagte laut der Mitteilung, im Hinblick auf seine medienpolitischen Überzeugungen habe er gerne zugesagt. „Ziel meiner Medienpolitik war stets ein starkes duales System aus privatem und öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“

Auf der Hauptversammlung schraubte die TV-Senderkette außerdem ihre Umsatzerwartungen nach oben. Im Gesamtjahr 2011 sollen die Erlöse um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zulegen, wie Vorstandschef Thomas Ebeling am Freitag mitteilte. Zuletzt war hier noch von einem niedrigen einstelligen Prozentsatz die Rede. Im Kerngeschäft, dem deutschsprachigen TV-Segment, sei mit einem leichten Zuwachs zu rechnen. In anderen Bereichen werde es deutliche Erlössteigerungen geben. „Ich blicke sehr zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte.“

Ebeling bekräftige zudem, 2011 neue Rekordwerte bei Nettoergebnis und dem wiederkehrenden operativen Ergebnis einfahren zu wollen. Mit dem Geschäftsverlauf von April bis Juni zeigte er sich zufrieden. Das Quartal dürfte etwas besser ausgefallen sein als noch Anfang Mai erwartet. Zahlen legte Ebeling allerdings nicht vor.  

Auch in den nächsten Jahren hat sich der Münchner Konzern, der stark an den Werbeerlösen abhängt, viel vorgenommen. „Wir werden bis 2015 in Deutschland mindestens so stark wachsen wie der Markt.“ In allen anderen Geschäftsfeldern - darunter das internationale TV-Segment, neue Medien oder Programmproduktionen - sei mit zweistelligen Wachstumsraten zu rechnen.

Kommentare (3)

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meeri

01.07.2011, 11:21 Uhr

... na so ein Zufall!

Unternehmensberater

01.07.2011, 12:07 Uhr

braucht sein Töchterlein nicht auch noch nen neuen Job? vielleicht in einer Plagiatorensoap?

Realist

01.07.2011, 15:59 Uhr

Wo es was abzuzocken gibt ,ist Stoibi am Platz .

Die Raffgier ist unter Politikern sehr verbreitet .

Aufsichträte ,Verwaltungsräte , Vorstande überall sind

die raffgierigen Politiker vertreten .

Angeblich ist ja alles legal ,bis sie natürlich den

Karren in den Dreck gefahren haben . Dann muß

selbstverständlich deren Mist der Steuerzahler

ausmisten !!!

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