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15.08.2014

07:39 Uhr

Haustechnik

Samsung kauft neues Start-Up

Der eigene Haushalt, verknüpft mit dem Internet? Nach Google und Apple sieht auch Samsung in der Vernetzung die Zukunft. Der koreanische Smartphone-Hersteller kaufte daher ein Start-Up Unternehmen.

Ein übers Internet vernetzter Haushalt, bedient mit dem Smartphone: Um für diese Zukunft gerüstet zu sein, kauft Samsung das Start-up Unternehmen SmartThings. dpa

Ein übers Internet vernetzter Haushalt, bedient mit dem Smartphone: Um für diese Zukunft gerüstet zu sein, kauft Samsung das Start-up Unternehmen SmartThings.

San FranciscoDer koreanische Smartphone-Hersteller Samsung Electronics setzt wie Google und Apple auf die Verknüpfung von Haustechnik mit dem Internet. Dafür kauft der Konzern das amerikanische Start-up-Unternehmen SmartThings, wie Samsung am Freitag mitteilte. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Das Blog TechCrunch hatte im Juli berichtet, dass es in den Verhandlungen um mehr als 200 Millionen Dollar gegangen sei. Die zwei Jahre alte Firma beschäftigt 55 Mitarbeiter und hat 15,5 Millionen Dollar Wagniskapital bei Investoren eingeworben. SmartThings bietet eine Software für Smartphones an, mit der man vernetzte Geräte kontrollieren kann.

Der globale Smartphone-Markt

Gesamtmarkt

Der Smartphone-Markt wuchs 2013 rasant: Die Hersteller setzten laut dem Marktforscher Gartner 968 Millionen Geräte ab, ein Plus von 42,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt verkauften die Unternehmen 1,8 Milliarden Mobiltelefone, also erstmals mehr Smartphones als einfache Handys.

Samsung

Nach Stückzahlen ist inzwischen Samsung die unangefochtene Nummer eins unter den Smartphone-Herstellern. Die Südkoreaner verkauften im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Marktforschungsfirma Gartner 300 Millionen Computer-Handys. Damit kam fast jedes dritte weltweit verkaufte Smartphone von Samsung, wobei der Marktanteil leicht sank. Insgesamt setzte der Konzern 444 Millionen Handys ab.

Apple

Apple war 2013 mit knapp 151 Millionen verkauften iPhones die Nummer zwei im Smartphone-Markt, der Marktanteil rutschte jedoch auf 15,6 Prozent ab.

Huawei

Drittgrößter Smartphone-Hersteller ist Huawei mit knapp 47 Millionen verkauften Geräten und einem Marktanteil von 4,8 Prozent.

LG

Fast gleichauf mit Huawei war LG Electronics. Der südkoreanische Hersteller verkaufte rund 46 Millionen Smartphones und verdoppelte fast damit den Absatz, der Markanteil liegt nun bei 4,8 Prozent. Einschließlich einfacher Mobiltelefone verkaufte LG 69 Millionen Geräte (3,8 Prozent Marktanteil).

Lenovo

Lenovo ist bislang vom chinesischen Heimatmarkt abhängig. Der Konzern verkaufte 2013 knapp 44 Millionen Smartphones (4,5 Prozent Marktanteil). Mit der Übernahme von Motorola dürfte der Konzern aber den Absatz künftig deutlich steigern.

Nokia

Nokia war 2013 mit 250 Millionen Geräten und 13,9 Prozent Marktanteil immer noch der zweitgrößte Handyhersteller, verlor aber weiter an Boden. Im lukrativen Smartphone-Markt läuft das Unternehmen unter „ferner liefen“. Die Gerätesparte übernimmt Microsoft.

Sonstige

Viele Unternehmen mit klangvollen Namen haben derzeit weniger als 4 Prozent Marktanteil, darunter Sony, HTC und Blackberry.

Auch Apple und Google sehen in der Technik die Zukunft. Dabei geht es etwa darum, Heizungen und Lampen fernzusteuern.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Wilhelm Mitteraunegger

15.08.2014, 08:58 Uhr

Langsam sind die Berichte lächerlich.
Bei euch ist Vw auch bald ein Startup.
Das ist eine normale Firmenübernahme

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