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02.06.2016

12:20 Uhr

Herrenmagazin

Playboy startet „erotischen“ Musik-Streamingdienst

Streaming können nicht nur Apple und Co. – auch „Playboy“ will es jetzt wissen: Das Magazin startet ab sofort einen Streamingdienst für Musikvideos. Wie es sich für den Playboy gehört, geht es da natürlich „erotisch“ zu.

New YorkDer „Playboy“ wagt einen weiteren Schritt in Richtung Moderne: Das Unternehmen hinter dem Herrenmagazin bietet ab sofort einen Streamingdienst für Musikvideos an, bei dem sich Models zu den Klängen räkeln. „Die Models sind mehr als nur sexy – sie sind der Fokus einer Geschichte, die Schönheit und Musik verbindet“, erläuterte App-Chef Jeff LaPenna am Mittwoch. Männer würden das neue Angebot „genießen“ und Frauen fänden es „ermutigend“.

Für die App namens Playboy Music wurde eine Kooperation mit dem Musikunternehmen bamm.tv begründet. Zu hören sind den Angaben zufolge ausschließlich Live-Aufnahmen, zu denen dann Models posieren oder schauspielern. Dabei ist auch das aktuelle Playmate des Jahres, Eugena Washington, zu sehen - das erste Playmate des Jahres seit dem Nacktfoto-Stopp beim „Playboy“.

Markt für drahtlose Soundsysteme für zu Hause

Die Studie

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat den Markt für drahtlose Musikübertragung in Deutschland zwischen Januar 2013 und August 2014 untersucht.

Drahtlose Soundsysteme für zu Hause

Januar 2014 - August 2014Wachstum im Vergleich zum Vorjahr (jeweils Januar bis August)
Stückzahlen369.244145%
Verkaufswert (Euro)91.483.207110%

Das Herrenmagazin hatte im Oktober die Abschaffung seiner expliziten Nacktfotos mit der Aussage begründet, derartige Bilder seien im Zeitalter des Internets „völlig überholt“. Seither posieren die Damen immer noch in provokanten Posen - aber so, dass nicht mehr alles zu sehen ist.

Mit Playboy Music steigen die Verantwortlichen in den boomenden Markt der digitalen Musik-Vermarktung ein. Im vergangenen Jahr hatten die Umsätze mit Musik via Internet erstmals die Erlöse aus dem Verkauf von Tonträgern wie CDs und Schallplatten überstiegen. Hierfür waren in erster Linie die Streaming-Dienste verantwortlich.

Von

afp

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