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05.01.2004

08:39 Uhr

Hoffnung vieler Experten steht auf wackeligen Beinen

SAP muss sich hohen Erwartungen stellen

Auf den Softwareriesen SAP wartet ein weiteres schwieriges Jahr. Der weltgrößte Anbieter von Unternehmenssoftware sieht sich hohen Erwartungen von Investoren gegenüber.

jkn FRANKFURT/M. Sie gehen davon aus, dass SAP von den wieder wachsenden IT-Budgets der Firmen kräftig profitieren wird, und haben deshalb den Kurs der SAP-Aktie zuletzt kräftig in die Höhe gejagt.

Seit August 2003 hat das SAP-Papier fast 40 % zugelegt. Mittlerweile wird der Softwarekonzern mit dem 36fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Zum Vergleich: Wettbewerber Oracle kommt auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 28, Microsoft erreicht einen Wert von 30. Doch die Analysten wollen bei SAP noch mehr: So gibt Morgan Stanley für SAP ein Kursziel von 150 Euro vor, ebenso UBS und die Hypo-Vereinsbank. Zur Zeit kostet die SAP-Aktie rund 135 Euro.

Dabei hat sich die Situation bei SAP in den zurückliegenden Monaten kaum geändert. Zwar ist der Konzern bislang erstaunlich gut durch die Krise gekommen, dennoch hat er in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 9 % weniger neue Software verkauft. Zahlen für das komplette Jahr will SAP am 22. Januar präsentieren.

Überdies fehlen nach wie vor die großen Themen, die das Wachstum entscheidend antreiben könnten. Das wichtigste Thema bei SAP ist und bleibt die vor rund einem Jahr vorgestellte Technologie-Plattform NetWeaver und damit die Integration bestehender IT-Systeme.

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