Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.03.2011

22:53 Uhr

Mahmoud Ahmadinedschads Haltung zum Holocaust als Satirethema. Quelle: Reuters

Mahmoud Ahmadinedschads Haltung zum Holocaust als Satirethema.

ParisMit Hilfe des US-Satellitensenders Pars läuft "Shoah" im Iran.

Die französische Holocaust-Dokumentation „Shoah“ soll ab dem heutigen Montag im Iran ausgestrahlt werden. Damit wollen die Initiatoren des in Paris ansässigen Aladdin-Projekts das Verständnis zwischen Muslimen und Juden verbessern.

Dafür synchronisierten sie das über neunstündige Epochalwerk des französischen Regisseurs Claude Lanzmann in Farsi. Der Film enthält unter anderem Zeugenaussagen von KZ-Überlebenden und Wärtern.

Ausgestrahlt wird der Film über den in Los Angeles ansässigen Satellitensender Pars. Schüsseln zum Empfang von Satellitenfernsehen sind im Iran eigentlich verboten, doch Kontrollen sind nicht weit verbreitet.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte wiederholt den Holocaust in Frage gestellt und Israel das Existenzrecht abgesprochen.

dapd

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×