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31.03.2017

09:24 Uhr

Huawei

Billig-Konkurrenz setzt Smartphone-Riesen unter Druck

Huawei ist rasant zum größten Rivalen von Apple und Samsung aufgestiegen. Doch die Konkurrenz durch Billiganbieter setzt dem chinesischen Smartphone-Hersteller immer stärker zu. Der Gewinn stagnierte im abgelaufenen Jahr.

Der Konzern ist auch in der Telekom-Ausrüstung aktiv und ringt dort mit Ericsson aus Schweden um die globale Marktführerschaft. AFP; Files; Francois Guillot

Huawei

Der Konzern ist auch in der Telekom-Ausrüstung aktiv und ringt dort mit Ericsson aus Schweden um die globale Marktführerschaft.

ShenzhenDem chinesischen Technologiekonzern und weltweit drittgrößtem Smartphone-Hersteller Huawei setzt der Konkurrenzdruck durch Billig-Anbieter zu. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz 2016 zwar um fast ein Drittel auf umgerechnet knapp 71 Milliarden Euro. Der Gewinn stagnierte indes bei fünf Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Huawei ist rasant zum größten Rivalen von Apple und Samsung aufgestiegen. Neue chinesische Anbieter wie Oppo und Vivo, die Smartphones mit ähnlicher Ausstattung billiger anbieten, haben Huawei inzwischen aber vom Platz 1 in China verdrängt. Im Kampf um Marktanteile werden dann häufig Preise gesenkt, was die Gewinne schmälert.

Ende Februar hatte Huawei erklärt, im Smartphone-Geschäft sei die Gewinnspanne inzwischen sehr niedrig. Huawei-Gründer und Konzernchef Ren Zhengfei hatte daher die Mitarbeiter zu mehr Einsatz gedrängt. Ansonsten werde die Firma auseinanderfallen. „Starke Männer in ihren 30ern, die nicht hart arbeiten wollen, sondern nur im Bett Geld zählen – ist das möglich?“, hieß es in einem Memo des Chefs an die Beschäftigten. Dafür werde er nicht mehr bezahlen.

Huawei hat 170.000 Mitarbeiter und ist nicht an der Börse notiert, sondern im Besitz von 80.000 Angestellten. Der Konzern ist auch in der Telekom-Ausrüstung aktiv und ringt dort mit Ericsson aus Schweden um die globale Marktführerschaft.

Von

rtr

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