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03.01.2013

18:12 Uhr

Iliad und Vivendi

Frankreichs Kartellamt gegen Fusion von Mobilfunkriesen

Der Preiskampf auf dem französischen Telekommunikationsmarkt wird schärfer. Eine Verschmelzung von zwei Mobilfunksparten ist allerdings nicht so einfach, stellen die Konkurrenzen Iliad und Vivendi zurzeit fest.

Parisgj

Iliad und Vivendi scheiterten schon einmal am französischen Kartellamt: Damals erteilte es Iliads Billiganbieter Free und Vivendi-Tochter SFR eine Absage. Reuters

Iliad und Vivendi scheiterten schon einmal am französischen Kartellamt: Damals erteilte es Iliads Billiganbieter Free und Vivendi-Tochter SFR eine Absage.

Unter dem Druck eines erbitterten Preiskampfes haben die französischen Konzerne Iliad und Vivendi einem Medienbericht zufolge eine Fusion ihrer Mobilfunksparten ausgelotet. Die Pläne für einen Zusammenschluss von Iliads Billiganbieter Free und der Vivendi-Tochter SFR seien allerdings bei den Wettbewerbshütern auf Ablehnung gestoßen, berichtete der Hörfunksender BFM am Donnerstag auf seiner Internetseite ohne Angabe von Quellen.

Das Kartellamt befürchte, dass aus einer Fusion ein Duopol mit der France Telecom -Tochter Orange im Internet-Breitband-Geschäft entstünde.

Der Branchenneuling Free setzt seit seinem Start vor einem Jahr den Platzhirschen Orange und SFR mächtig zu. In Medienberichten hatte es zuletzt geheißen, dass Vivendi auch einer Fusion von SFR mit dem französischen Kabelbetreiber Numericable oder einen Verkauf an Iliad erwäge.

Von

rtr

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