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06.08.2013

10:27 Uhr

Initiative „fwd.us“

Facebook-Chef fordert Reform des US-Einwanderungsrechts

Facebook-Chef Zuckerberg spricht sich für eine Reform des Einwanderungsrechts in den USA aus. Seine politische Initiative „Fwd.us“ findet illegal eingereiste Migranten für die wirtschaftliche Zukunft Amerikas wichtig.

Mark Zuckerberg: Viele der elf Millionen illegal eingereisten Migranten seien diejenigen Unternehmer, die in Zukunft neue Jobs schaffen. dpa

Mark Zuckerberg: Viele der elf Millionen illegal eingereisten Migranten seien diejenigen Unternehmer, die in Zukunft neue Jobs schaffen.

San FranciscoFacebook-Gründer Mark Zuckerberg macht sich für eine Reform des Einwanderungsrechts in den USA stark. Die Millionen illegal eingereisten Migranten, denen zurzeit eine Staatsbürgerschaft verwehrt werde, seien wichtig für die wirtschaftliche Zukunft der Vereinigten Staaten, sagte der 29-jährige Milliardär am Montagabend (Ortszeit) in San Francisco anlässlich der Premiere der Filmautobiografie „Documented“ des Journalisten Jose Antonio Vargas.

Ihm und anderen Größen des Silicon Valley gehe es keineswegs lediglich darum, ein paar zusätzliche Visa für IT-Spezialisten bei der Regierung einzufordern, betonte Zuckerberg, der wie üblich Kapuzenpulli und Sneakers trug. „Das ist etwas, das wir wirklich als wichtig für die Zukunft Amerikas ansehen“, sagte er. Viele der elf Millionen illegal eingereisten Migranten seien diejenigen Unternehmer, die in Zukunft neue Jobs schaffen.

Zuckerberg hatte im April gemeinsam mit anderen Spitzenmanagern aus dem Silicon Valley die politische Initiative namens „Fwd.us“ gegründet. Sie will Reformen in der Einwanderungspolitik und im Bildungssystem der USA sowie mehr Investitionen in die Forschung anstoßen. Erhoben wird auch die Forderung, talentierten Immigranten einen Weg zur Staatsbürgerschaft zu ebnen.

Hinter der Gruppierung stehen auch LinkedIn-Chef Reid Hoffman, die Risikokapital-Anleger John Doerr and Jim Breyer sowie Ruchi Sanghvi von Dropbox, einst erste weibliche Ingenieurin bei Facebook. Als Präsident und Gründer von „Fwd.us“ fungiert Joe Green, Gründer des sozialen Netzwerkes Causes.com.

Zu den Unterstützern der Plattform zählen unter anderem der Verwaltungsratsvorsitzende von Google, Eric Schmidt, Netflix-Chef Reed Hastings und die Yahoo-Vorstandsvorsitzende Marissa Mayer.

Von

ap

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