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20.04.2012

09:48 Uhr

Intel-Konkurrent

Tiefrotes Quartal für Chiphersteller AMD

Für den Chipkonzern AMD geht es weiter auf und ab. Der Intel-Konkurrent schafft es nicht, sich dauerhaft in der Gewinnzone zu halten. Jetzt war für den hohen Verlust abermals Globalfoundries der Auslöser.

Ein Entwickler in der AMD-Niederlassung in Dresden. ap

Ein Entwickler in der AMD-Niederlassung in Dresden.

SunnyvaleDer Chiphersteller AMD ist erneut tief in die Verlustzone gekippt. Im ersten Quartal schrieb der Intel-Konkurrent einen Verlust von 590 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor hatte es noch 510 Millionen Dollar Gewinn gegeben. Der Grund für den Einbruch war wieder einmal eine Belastung durch die Firma Globalfoundries, in die Chipwerke von AMD ausgelagert worden waren. Diesmal ging es um gut 700 Millionen Dollar. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 1,59 Milliarden Dollar, wie AMD am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Die Belastung durch Globalfoundries war von einer anderen Art als frühere Wertberichtigungen, die schon mehrfach die AMD-Quartalszahlen verhagelt hatten. Diesmal hatte AMD die Verträge mit Globalfoundries angepasst, und sich mit der Riesen-Zahlung das Recht erkauft, die Prozessoren auch von anderen Auftragsfertigern produzieren zu lassen. AMD gab auch den Restanteil von knapp neuen Prozent an Globalfoundries auf. Zu dem Auftragsfertiger gehört die einstige AMD-Fabrik in Dresden.

AMD macht wie auch anderen Hardware-Unternehmen die Schwäche des PC-Marktes zu schaffen. Vor allem Verbraucher greifen immer öfter zu Smartphones oder Tablet-Computern und nutzen ihre bisherigen Personal Computer länger. Ein Lichtblick für die Branche ist die Nachfrage der Unternehmen.

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