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28.02.2013

21:21 Uhr

Internet Explorer

Microsoft droht erhebliche EU-Kartellstrafe

Noch vor Ostern wollen EU-Wettbewerbshüter den Software-Giganten angeblich mit einer möglicherweise erheblichen Buße bestrafen. Microsoft habe mehre Male eine zehn Jahre alte Regelung missachtet.

EU-Wettbewerbshüter werfen Microsoft vor, Nutzern nicht genug Alternativen zum Microsoft-Browser „Internet Explorer“ zu bieten. dpa

EU-Wettbewerbshüter werfen Microsoft vor, Nutzern nicht genug Alternativen zum Microsoft-Browser „Internet Explorer“ zu bieten.

BrüsselDem US-Software-Konzern Microsoft droht Kreisen zufolge in Kürze eine weitere Strafe der Brüsseler Wettbewerbshüter. Microsoft solle noch vor Ende März belangt werden, sagten zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen am Donnerstag.

Der aktuelle Fall geht demnach auf den Kartellstreit zurück, den die EU-Kommission und Microsoft vor mehr als zehn Jahren erbittert geführt haben. Die Strafe könne erheblich ausfallen, weil Microsoft zum zweiten Mal eine EU-Anordnung ignoriert habe, hieß es.

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Die Kommission wollte sich am Abend zu den Angaben aus den Kreisen nicht äußern. Die EU warf Microsoft im Oktober 2012 vor, beim Betriebssystem Windows 7 gegen eine Auflage zum Browser-Geschäft verstoßen zu haben.

Microsoft hatte 2009 zugestimmt, seinen Kunden eine Alternative bei Web-Browsern anzubieten, um eine drohende Geldstrafe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes zu vermeiden.

Im Juli 2012 stellte die EU-Kommission fest, dass Microsoft dem nicht nachgekommen sei. Der Software-Riese sprach von einem technischen Problem.

Die EU-Kommission hat Microsoft in der Vergangenheit insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro Strafe für verschiedene Vergehen aufgebrummt, bei denen die Wettbewerbshüter einen Missbrauch der Marktmacht für erwiesen hielten.

Von

rtr

Kommentare (2)

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timmy_tim12

28.02.2013, 23:09 Uhr

Ist doch unglaublich was sich da die EU wieder mal erlaubt.
Ich glaube mittlerweile weiß jeder dass es alternativen zu Internet Explorer gibt und man weis auch wo ,man diese runterladen kann. Aber Google darf natürlich nichts vorgeworfen werden. Seine Marktmacht nutzt er sicher nicht aus. Wie lächerlich ist dass denn.
Wenn Mann auf die googlesuche geht wird einem auch sofort chrome angeboten und nur chrome.
Ich glaube 80% der user verwenden Google auch aus gründen wie bei dem Betriebssystem von Microsoft. Es gibt keine guten alternativen dazu. Somit sollte Google auch alle Browser anbieten müssen und nicht nur chrome.

Tommy

07.03.2013, 09:18 Uhr

Ja die Herren in Brüssel wollen IHR Gehalt sichern,Da sind 561 Millionen genau richtig.

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