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23.10.2014

14:05 Uhr

iPhone-Hersteller

Apple baut Filial-Geschäft in China aus

Apple setzt auf schnelles Wachstum: Vor allem in China will der iPhone-Hersteller mehr investieren. In zwei Jahren sollen dort 25 Läden eröffnet werden. Damit wird Rivale Samsung noch mehr in den Hintergrund gedrängt.

In den kommenden zwei Jahren soll es 40 Apple-Stores in China geben. dpa

In den kommenden zwei Jahren soll es 40 Apple-Stores in China geben.

PekingApple will sein Geschäft in China kräftig ausbauen. Der iPhone-Hersteller werde in den kommenden beiden Jahren weitere 25 Läden in der Volksrepublik eröffnen, kündigte Konzernchef Tim Cook während eines China-Besuchs an. Damit würde die Zahl der Apple Stores dort auf 40 mehr als verdoppelt. „Wir investieren wie verrückt in den Markt“, sagte Cook in einem am Donnerstag auf dem Internet-Portal Sina.com veröffentlichten Interview. Vor allem die rasch wachsende Mittelschicht mache die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft für Apple interessant. Zum Vergleich: In Deutschland betreibt das US-Unternehmen 14 Läden.

Der Technologieriese erwirtschaftet rund 15 Prozent seines Umsatzes in China. Rivale Samsung schwächelte dort zuletzt, weil dem südkoreanischen Smartphone-Weltmarktführer Apple im oberen und chinesische Billig-Konkurrenten im unteren Preissegment zusetzen.

Die Evolution des iPhone

iPhone - die erste Generation

Mit seinem leicht bedienbaren Touchscreen revolutionierte das iPhone die Handybranche. Dabei waren die technischen Daten der ersten Generation noch recht bescheiden: Der Prozessor leistete nur 667 Megahertz, der Arbeitsspeicher war nur 128 Megabyte groß. Den Datenfunk UMTS unterstützte die erste Generation nicht. Trotzdem wurde das Gerät ein riesiger Erfolg.

iPhone 3G

Das zweite Gerät der iPhone-Reihe, vorgestellt im Juni 2008, brachte einige wesentliche Änderungen. Zum einen überarbeitete Apple das Design gründlich. Zum anderen unterstützte das Gerät den Datenfunk UMTS sowie den Datenturbo HSDPA.

iPhone 3GS

Ein Jahr später stellte Apple das iPhone 3GS vor. Am Design änderte sich nichts, allerdings stattete der Hersteller das Gerät mit einem besseren Prozessor und einem größeren Speicher aus. Das suggeriert auch der Name: Das S steht für „Speed“. Zudem war eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung an Bord.

iPhone 4

Mit der vierten Generation, präsentiert im Juni 2010, wagte Apple wieder ein neues Design: Das Gehäuse war kantiger und aus Edelstahl. Zudem verbaute der Hersteller ein Display mit höherer Auflösung. Auch der Prozessor war leistungsfähiger als beim Vorgänger. Der Ansturm auf das Gerät war gewaltig.

iPhone 4S

Äußerlich unterschied sich das iPhone 4S kaum von seinem Vorgänger, das Design blieb weitgehend gleich. Schlagzeilen machte vor allem der persönliche sprachgesteuerte Assistent Siri, der zunächst nur auf dem 4S lief, später aber auch auf anderen iPhone-Modellen. Siri kann Fragen beantworten oder Kommandos ausführen. Die Kamera des iPhone 4S hatte eine Auflösung von 8 Megapixel.

iPhone 5

Das sechste und aktuelle Gerät der Reihe heißt iPhone 5. Es ist etwas länger, aber gleichzeitig dünner als das Vorgängermodell – dadurch ergibt sich ein neues Seitenverhältnis von 16:9. Die 8-Megapixel-Kamera kann Aufnahmen in HD anfertigen. Ein neuer Prozessor soll für mehr Tempo sorgen. In die Kritik geriet Apple, weil vor allem an der schwarzen Variante schnell Abnutzungserscheinungen zu sehen waren. Mit dem iPhone 5 führte Apple auch iOS 6 ein, die neue Version des Betriebssystems, die den vielkritisierten Kartendienst Maps enthält.

iPhone 5C und 5S

Das iPhone 5c und das iPhone 5s waren die Modelle sieben und acht. Das 5c ist die etwas günstigere Variante: Weitgehend ausgestattet wie das iPhone 5, hat es aber ein Gehäuse aus buntem Plastik. Das 5s hat unter anderem einen doppelt so schnellen Chip, eine bessere Kamera und einen Fingerabdrucksensor zur Entsperrung des Gerätes.

iPhone 6 und iPhone 6 Plus

Die sichtbarste Neuerung bei der jüngsten iPhone-Generation sind die Maße: iPhone 6 und iPhone 6 Plus sind mit 4,7 bzw. 5,5 Zoll deutlich größer als die Vorgänger. Damit reagiert Apple auf den Boom der Phablets, also der übergroßen Smartphones. Die Geräte unterstützen den Bezahldienst Apple Pay, der über den Nahfunkstandard NFC Daten überträgt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Ronny Michael

23.10.2014, 16:10 Uhr

Hauptsache der Einkäufer wird nicht belästigt, Jeder kennt die nervende Frage von dressierten Kassierern an zumdressierende Kunden: "...UND IHRE PAY BACK-KARTE"?
Demnächst kauft man sich nur ein Wässerchen an dem Kiosk und es tönt UND IHRE....
Ich ignoriere das entweder komplett, irgendwann drückt die Kassenfrau- oder - Mann schon aufs Knöpchen, oder ich frage meinerseits: "UND IHRE VISA-Karte und IHREmKaugummi-Karte, die müssen sie haben, da gobt's jetzt einen Sonderrabatt von Wrigleys.
Es ist schon bemerkenswert, was sich für schlechte Sitten im Handel bemerkbar machen.
Ich finde es ok, wenn jemand diese Karten nutzt und den nicht endenden Schwall an Werbung, Preisausschreiben und Rabattangeboten erträgt, allein,,ich will's nicht und möchte nicht in jedem Geschäft erneut damit belästigt und indirekt unter Druck gesetzt werden, mir ebenfalls so ein Rabatt-Kärtchen anzuschaffen.
Wie die Kassierer dressiert erden, ist ja ähnlich, wie man es bei Hunden mit dem aportieren macht, enfach unwürdig sometwas.
Ich hoffe, dieses Angebot mit dem Kick bleibt insofern sauber.

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